Warten träumen und lesen

Warten, träumen und lesen

Die Orangerie ist wegen zu geschlossen. Eine Zeit lang und dann wird es hoffentlich wieder anders. Dann leben wir die Kontakte, die wir heute knüpfen. Wir schreiben, weil das Abmachen im Moment nicht angebracht ist.
Und vielleicht liest ihr gerne? Wir wollen unser Forum animieren und schalten hier periodisch immer wieder ein Kapitel aus dem nicht veröffentlichten Rosental, Buch 2 oder 3. Zum lesen und lachen und erinnern. Die guten Zeiten kommen wieder, abwarten bis es dem Virus verleidet ist.

Die Disziplin hilft. Gebt dem Virus keine Wirte, Danke

en liebe Gruess

Urs

Vorwort
„Rosental eben Gell“ ist der zweite Teil einer Sammlung von amüsanten und animierenden Anekdoten, die nach dem Erscheinen des ersten Bandes über die Orangerie, „Rosental, beileibe schon“ den Weg in die Annalen von Urs Hug gefunden haben. Darin findet sich lustiges und unterhaltsames aber auch teilweise haarsträubendes, dem wir – wenn es von mehreren Seiten berichtet wurde – Glauben geschenkt haben.
Natürlich tragen wir dem Persönlichkeitsschutz gebührend Rechnung. Die Personen und Geschichten sind so verfälscht, dass keine und keiner einen konkreten Hinweis auf die wirklichen Gegebenheiten machen kann. Wir zeichnen die Personen sowie ihre Motivationen, Ängste, Lust und Hemmungen, welche die Damen und Herren auf diesem Weg begleiten, subtil nach. Diese Gefühle machen die Story und das Herzklopfen aus, welche uns interessieren und faszinieren.
Liebe Tod und Teufel, hiess vor Jahren ein bekannter Schlager. Liebe, Lust und Orangerie, sollte es heute heissen, wenn Frau oder Mann die Geschichten in den drei Rosental Büchern „Rosental, bleileibe schon.“, „Rosental, eben gell.“, und dem dritten Band, „Rosental, eile Geile.“ aneinander reihen. Die Orangerie hat im Juni 2017 ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert und ihre Anzahl Gäste und damit auch die Anzahl guter und erzählenswerter Anekdoten stieg und steigt täglich.
Die Gesellschaft ist im Wandel. Was früher galt, ist heute Schnee vom letzten Jahrtausend. Geblieben aber ist der Wunsch nach Liebe und Geborgenheit, dem gewissen Kribbeln, dem Dazugehören und ganz sicher auch nach gutem Sex, der uns, auch wenn wir das nicht überall gerne zugeben, immer aufeinander zutreibt. – Das ist gut so.

Lesestoff: Ein Kapitel aus Rosental 2.
(Die falschen Trennungen kommen von der Satzform und ich muss die belassen.)

Babyspeckpfötchen, drei Wochen später.
Drei Wochen später drängte Babyspeckpfötchen Martin zum Besuch dieser Orangerie. Er wollte an eine Hot Chili und sie an den gemischten Samstag, weil sie aus einem Gespräch mit Lucie entnommen hatte, dass Lulu eh nie an den Paareabenden in der Orangerie wäre. Dieser gemischte Samstag wäre Lulu’s Ding. Ob Sophie Lulu in der Zwischenzeit offiziell kennengelernt hatte, ob sie überhaupt in der Orangerie gewesen sei oder nicht wusste Babyspeckpfötchen Laura nicht und sie fragte auch nicht danach im Betrieb, weil sie den Eindruck vermeiden wollte, nun hinter der schönen Sophie her zu spionieren.
Babyspeckpfötchen informierte am Freitag vorher Lucie, dass sie mit Martin nun den Schritt wagen wollte. Diese grinste und meinte, das wäre schon recht speziell, dass sie bereits für ihr zweites Mal Vögeln in den Swingerclub gehen würde. Aber Babyspeckpfötchen lachte und meinte verschmitzt, dass sie in den vergangenen Wochen intensiv mit Martin geübt habe. Der wäre als Kerl nicht wirklich ihrer, aber zum Vögeln toll, wenigstens in ihren vielleicht noch ungeübten Augen. Lucie beruhigte Laura und meinte, dass der gute Martin auch im Vergleich mit den in der Orangerie anzutreffenden Kerlen seinen Mann stehen würde. Blöd an ihm wären lediglich die Tonnen Gras und die vielen Klaren mit dem Bier.
Lucie stand bei einem älteren Herrn im Büro des Empfanges, als die beiden dann am besagten Abend in der Orangerie auftauchten. Dieser ältere Herr gab ihnen einen roten Bändel mit einem Spindschlüssel und Lucie übernahm von diesem Herrn die Aufgabe, den beiden Neulingen die Orangerie zu zeigen. Sie begleitete Laura und Martin in die besagte Garderobe. Dort angekommen schlüpfte Martin aus seinem Hemd und montierte ein knappes hellgraues Gillet und eine schwarze Fliege, was richtig toll aussah. Lucie lachte und fragte, ob da die Schneiderin gewirkt habe, was Laura bejahte. Sie schlüpfte in ein transparentes hauchdünnes und kurzes Strickkleid, das sie ohne BH und Slip trug. Sie hatte sich in der Zwischenzeit das Moos von der Scham gekratzt und auch sonst hatte Lucie das Gefühl, dass Babyspeckpfötchen Laura irgendwie schlanker und drahtiger als früher daherkam.
„Hast du abgenommen oder kommt das vom vielen Üben mit Martin?“ wollte Lucie von Laura wissen, die strahlte: 
„Siehst du was?“
„Ja natürlich. Du hast um die Hüften weniger, um den Bauch auch und die Oberschenkel dünken mich schlanker, wenn man das hier in dieser engen Garderobe beurteilen kann. Und deine Titten sehen immer noch aus, als wollest du in den nächsten fünf Minuten gevögelt werden. Prall, drall und riesig geil.“ Babyspeckpfötchen Laura strahlte: 
“Ich bin jeden Tag auf die Ammenegg gerannt und wieder zurück und wir haben fast jeden Tag mindestens zwei Stunden in allen Positionen gevögelt, damit ich das auch richtig drauf habe und Martin war immer mit mir zufrieden.“
„Der hat ganz sicher gerne mit dir geübt, da bin ich mir sicher”, lachte Lucie. “Also komm, gehen wir nach oben“. Die drei gingen nach oben ins Restaurant, später in die Lounge und wieder nach unten zu den Saunas und den Darkrooms. Laura schaute sich alles genau an und strahlte in einem zu: 
„Das ist geil, ich freu mich so, und was ist oben?”
Die drei gingen auf die Galerie und stellten sich ans Geländer über der Lounge und schauten nach unten auf die vielen Leute. Da waren Paare und auch einige junge Männer, die sofort auf Babyspeckpfötchen aufmerksam wurden. Sie lächelte in alle Richtungen und Martin trabte ohne sichtbare Regung hinter den beiden Damen her. Dann gingen sie auf die andere Seite der Galerie und blickten ins Restaurant hinunter. Dabei schaute sich Laura auch die Paare an, die oben bereits am Bumsen waren. Sie verzog keine Miene und gab sich routiniert und souverän. Sie lächelte zu dieser und jener und dann gingen sie langsam wieder in Richtung Treppe. Dabei warf Laura auch einen Blick in das grosse Zimmer und erstarrte. Dort lag tatsächlich Sophie unter einem Kerl, den Laura nicht kannte. Sie blickte zu Lucie und als sie sicher war, dass diese Sophie auch gesehen hatte, ging sie weiter zur Treppe. Danach schlenderte die kleine Gruppe in den Garten und das gab Laura die Gelegenheit, Lucie zu fragen, wer denn der Kerl auf Sophie gewesen sei.
„Das ist ihr Freund, kennst du den nicht?”
„Nein, nie gesehen“, gestand Laura und dann blickte sie lange Lucie an: 
„Und wo ist Lulu?“ wollte sie als nächstes wissen. Lucie lachte, der kommt später, vielleicht lernen sich die drei dann kennen.
„Bis die das arrangiert haben, sitze ich bereits auf Lulu und dann bleibt für die gute Sophie nichts mehr übrig“, grinste Babyspeckpfötchen selbstbewusst und Lucie lachte: 
„Ihr werdet euch jetzt nicht noch um den armen Lulu balgen. Das ist nicht der einzige hier, den es sich lohnt zu vögeln, glaub mir. Ich kann dir da noch den einen oder anderen empfehlen, der auch weiss, wie es geht.“
„Aber ich träume von Lulu’s Riesenrohr seit jenem Dienstag. Auch Martin vögelte sie jedes Mal bis zum Orgasmus, aber Lulus Rohr spränge beinahe ihre Muschi und das sei halt doch speziell.” Lucie wandte sich an Martin: 
„Bist du mir böse, wenn ich mich nun ein wenig Laura annehme?“
Nein, das wäre so abgemacht. Sie hätten zusammen immer den Plausch gehabt, aber es wäre auch abgemacht, dass Laura hier auch mit anderen ficken könnte, wenn sie das wollte.
„Du wirst auch nicht leer ausgehen, das verspreche ich dir“, meinte Lucie und nahm Laura an der Hand: 
„Komm, ich möchte dir jemanden vorstellen, der dir sicher gefallen wird“. Lucie zog Laura in die Lounge und dort ganz hinten in die rechte Ecke. Sie winkte einem grossen langen und rabenschwarzen Mann mit leuchtend weissen Augen und Zähnen, der auffallend schmal gebaut war.
Laura verschlug es schlicht die Sprache. Sie blieb wie angewurzelt vielleicht fünf Meter vor der Sitzgruppe stehen und bestaunte den langen schwarzen Kerl, als dieser sich erhob und Lucie küsste. Der war sicher annähernd 2 Meter gross. Lucie und der lange Schwarze kamen zu Laura. Der Kerl war einen halben Meter grösser als sie und strahlte, als er ihr seine schwarze Pfote mit der hellen Innenfläche entgegenhielt: 
„Ich bin Topas“, meinte er dann und grinste: 
„Komm, trinken wir was“. Er schubste Laura sanft an der Schulter in Richtung Bar: 
„Magst du Prosecco?“ Laura sagte nichts und Lucie bejahte an ihrer Stelle.
Topas bestellte drei Proseccos und dann schlenderten sie mit den Gläsern in der Hand in Richtung Garten. Sie nahmen dieses Mal den Ausgang rechts und Topas lief direkt weiter nach hinten übers Gras. Laura und Lucie folgten ihm. Dort hinten in der Ecke des Gartens setzte er sich auf eine grosse flache Steinplatte, auf der mehrere Gummimatten lagen. Es war dunkel hier, aber nicht finster. Kleine Lämpchen im Gras beleuchteten die Gebüsche. Aus dem Haus drang leise Musik und ein reges Stimmengewirr zu den dreien. Das war irgendwie spannend. Weit weg und doch so nah und mitten drin und doch für sich alleine. Laura hatte Herzklopfen. Sie setzte sich auf den Rand der Steinplatte und schaute Lucie bewundernd zu, wie sie sachte den Slip von diesem Topas etwas nach unten zog und einen riesigen rabenschwarzen Schwanz hervorkramte, glänzend wie Ebenholz mit einer leuchtend rosé gefärbten Eichel in der Grösse einer Mandarine. Lucie nahm das Teil in den Mund und leckte es. Dann schob sie es Laura zu: 
„Willst du auch mal?“ Laura wollte und liess nicht mehr los. Das Teil wurde immer grösser und wunderbar hart, leicht gebogen mit seiner grossen runden Eichel und einem dicken Samenkanal an der Unterseite.
„Sei nicht so egoistisch, gib ihn mir auch wieder“, bettelte lachend Lucie und stiess Laura weg, damit sie den schwarzen Pimmel auch wieder liebkosen konnte. Als die Reihe wieder an Laura war, legte Lucie ab. Sie zog sich Oberteil und Slip aus und stellte sich neben Topas, der ihr sachte die Muschi kraulte, während Laura ihm kniend seinen rabenschwarzen Schwanz blies, so wie es Martin und Lulu sie gelernt hatten. Lucie zog Topas nach unten, als dieser einen Gummi über seinen dicken Prügel gerollt hatte und legte sich mit dem Rücken auf die Matten. Sie spreizte die Beine richtig weit und Topas schob behutsam seinen langen Schnabel hinein. Sachte bis an den Anschlag und dann prügelte er die schreiende Lucie konsequent in die Matten auf dieser vom Tag her noch warmen Steinplatte, vehement und rigoros, mit sichtbarer Freude an der Sache und an der schreienden Lucie. Diese taumelte von einem Orgasmus in den nächsten, sie klammerte sich an den schmalen schwarzen Mann und bat um Einhalt, als sie kaum noch atmen konnte. Topas lachte und zog langsam seinen Pfosten aus der malträtierten Muschi von Lucie.
Laura war sichtlich beeindruckt. Sie schaute zuerst Lucie an und dann diesen Topas mit seinen leuchtend weissen Zähnen. Dieser lächelte und drückte Laura sachte auf den Rücken. Er küsste ihre drallen Titten, er liebkoste ihren kleinen Speckbauch und schob seine Finger in ihre enge Muschi, ganz sachte und lieb. Er küsste sie und schmiegte sich behutsam an ihren Körper. Er umarmte die zitternde Laura, die ängstlich zu ihm hochblickte und dann steckte er ihr wieder seine rosarote Zunge in den Mund, lieb und fordernd und dabei drückte er sie sanft aber bestimmt an sich. Laura hob ein Bein an, fast gegen ihren Willen. Sie hatte sichtbar Angst vor dem Fick mit diesem langen schwarzen Mann, aber sie konnte es auch nicht wirklich lassen. Schüchtern hob sie ihr Becken an, damit sein harter Pimmel sachte an ihre Muschi stiess. Er überliess ihr die Tiefe der Bewegung, er tat eigentlich nichts, sondern hielt einfach ihrem Drängen stand.
Laura wurde mutiger und zog Topas näher an sich, damit sein Schwanz etwas tiefer in sie eindringen konnte. Und dann noch etwas mehr, das war wunderbar. Natürlich war das Teil sehr dick, aber sie liebte dieses Gefühl, dass ihre Muschi nun richtig weit gedehnt wurde. Irgendwie würgte sein dicker Pimmel ihre äusseren Schamlippen in ihre Muschi, er schob alles in sie hinein und beim sachte wieder nach aussen gleiten zog es ihr Inneres mit seinem Pimmel wieder nach aussen, sie spürte alles in ihrer Mumu ganz intensiv und lieb, geil und fordernd. Laura bekam immer mehr Lust und hatte immer weniger Angst vor diesem schwarzen Pflock und dann drehte sie sich mit einem Ruck auf Topas und liess diesen wunderbaren Pimmel langsam ganz in sich hineingleiten, tief, noch tiefer, bis sie seinen Leib an ihrer Scham spürte. Sie platze beinahe, als ihre Scham auf seinen Penis drückte. Ihre Titten waren geil aufgerichtet, sie hechelte und dann vögelte sie einfach vorwärts. Nun musste dieser Orgasmus her, sofort, hart und ohne jegliches Zögern. Sie stiess ihren Leib mit aller Kraft, die sie aufbringen konnte, auf den schmalen schwarzen Topas und wollte seinen Sprutz, sie wollte spüren, wie er in ihr explodierte, sie wollte diesen Topas vögeln, bis er nicht mehr laufen konnte.
Laura war wie von Sinnen. Sie vögelte, sie presste ihren Leib auf den schmalen jungen Schwarzen unter ihr, sie hob ihr Gesäss und liess es mit aller Wucht nach unten krachen. Sie kämpfte gegen diesen Pfosten in ihrer Muschi mit aller Kraft, die eine so junge Frau aufbringen konnte.
Laura siegte in diesem ungleichen Kampf. Topas wollte sich sicher noch etwas zurückhalten, aber das akzeptierte Laura nicht. Sie vögelte den schönen Mann, der nicht weichen konnte ohne Rücksicht auf Verluste, bis er in ihr explodierte. Er keuchte, er ächzte, er wand sich zwischen den starken Beinen der jungen Frau, aber die liess ihm keinen Ausweg, bis sie den letzten Tropfen aus seinem schwarzen Prügel heraus gevögelt hatte. Sie lächelte erschöpft aber glücklich, sie schüttelte den Kopf und rang nach Luft, als sie endlich von ihm abliess und neben ihm auf die Seite rollte. Ihr Orgasmus bebte noch lange in ihr nach, sie presste die Beine zusammen und rieb sich ihre Scham, die rot geschwollen und nass immer noch zuckte. Sie war glücklich, stolz und bereits wieder geil, je mehr ihre Muschi rumorte. Topas lag immer noch ausgepumpt auf dem Rücken und brachte kein Wort zustande. Er schaute Laura fast verzweifelt an, auch er schüttelte den Kopf: „Ich werde alt“, meinte er dann mit erstickender Stimme, „ich bin 20ig jährigen Frauen nicht mehr gewachsen“.
Laura drehte sich zu ihm um: „Ich bin eine starke Frau, das weiss ich und ich wollte dich wirklich ausvögeln, glaub mir. Aber ich bin nicht immer so gierig. Du hast mich richtig angemacht und darum musste das jetzt sein“. Laura lachte und Lucie spielte mit dem toten Teil des armen Topas: 
„Komm, geh dein Cola trinken, dann haben auch wir noch was von diesem Abend“. Sie klopfte Laura auf die Schulter, als diese neben ihr sass. „Das war ein Gigafick, du bist wirklich ein Naturtalent wie Lulu sagte“.
„Wo ist er?“ hakte Laura sofort nach und Lucie lachte: 
„Lass den anderen auch noch was, gell“. Laura lachte und erhob sich. Nun war duschen angesagt. Danach trocknete sie sich sorgfältig ab und montierte das kurze leichte Kleidchen und die schönen hohen Schuhe. Nach dem Duschen ging sie alleine nach oben an die Bar. Sie bestellte sich einen halben Liter Mineralwasser und suchte nach Martin. Sie wusste nicht, wo er sein könnte, sie suchte ihn überall und spürte beim Gehen ihre Muschi und ihre grossen Vorhöfe schmerzten, die nach diesem grandiosen Fick hart aufgeschwollen waren. Laura streichelte gedankenverloren ihre Scham und schaute sich in der Lounge um. Da war eine schlanke rothaarige auffallend schöne Frau mit einem Deutschen älteren Baujahres und einem schlaksigen dunkelhaarigen Jüngling, der deutlich jünger aussah als die rothaarige Frau. Gegenüber an der Wand gab es ein unbesetztes Sofa. Laura ging dorthin und stellte ihr Glas ab. Dann holte sie sich noch ein Badetuch zum Draufsitzen. Sie hatte diese braunen Dinger gesehen, als sie mit Lucie in den Garten ging. Auch von Lucie und Topas war nichts zu sehen. Sie ging wieder auf das Sofa zurück und lehnte sich ganz nach hinten, sodass sie hinter der Stehlampe mit der Dekoration fast verschwand. So sass sie da, mutterseelenalleine und beobachtete das Gehen und Kommen auf die Galerie oder dem Untergeschoss mit seinen Darkrooms.
Dann sah sie Sophie mit ihrem Freund aus dem mittleren Zimmer kommen. Vorher war sie im Zimmer gleich am Anfang der Galerie. Sophie folgte ihrem Freund in Richtung Dusche und auf halbem Weg drehte sie sich um und lächelte einem breitschultrigen blonden Mann zu, der ebenfalls aus diesem Zimmer kam.
Aha, so geht das, schlussfolgerte Laura. Dann sah sie die Rothaarige, die mit den beiden Typen unten am Glastisch stand, heftig in Richtung Bar winken. Laura konnte nicht sehen, wem deren Aufmerksamkeit galt. Dann kam eine auffallend schlanke blonde Dame mit vollen runden Titten daher, die auf dem Weg nach hinten jeden zu kennen schien, denn sie begrüsste fast jede Frau und jeden Mann an der Bar mit Küsschen links und rechts. Die Rothaarige rutschte von ihrem hohen Sessel und ging zu dieser blonden Dame zur Bar hin. Der schlaksige junge Kerl folgte ihr und der etwas ältere Deutsche blieb am Tischchen stehen und blickte sich in der Lounge um. Sein Blick blieb an Laura hängen. Dann machte er eine Handbewegung vor seiner Brust, als würde er einen Busen streicheln und lächelte Laura an. Als er sah, dass sie ihm zuschaute, hob er seinen rechten Daumen wie eine Eins nach oben, wie um ihr zu zeigen, dass er ihre Brüste toll fände.
Laura musste lächeln. Auch sie fand ihre Brüste toll, auch wenn sie nicht wie die der anderen jungen Damen aussahen. Ihre grossen Vorhöfe störten sie, aber den Herren, so weit sie das mit ihrer bescheidenen Erfahrung sagen konnte, schienen diese grossen runden rosaroten Nippel zu gefallen. Sie musterte den vielleicht vierzigjährigen und attraktiven Mann, welcher Lauras prüfenden Blick registrierte.
Es war heiss in dieser Lounge, Laura lechzte nach frischer Luft und erhob sich. Sie ging langsam zur hinteren Gartentüre und trat ins Freie. Sie atmete tief durch und blickte in den dunklen Garten hinaus. Rechts auf dem Parkplatz hörte sie Schritte und Stimmen und dann stockte sie. Dieser Dialekt, das war Lulu, kein Zweifel. Sie ging ans grosse schmiedeeiserne Tor wenige Tritte weiter unten und versuchte durch das gelochte Blech des Tores etwas zu sehen. Sie hörte die Stimmen, aber sie konnte niemanden erkennen. Dann ging sie resolut am Tor entlang und erklomm trotz High Heels die knappen 2 Meter bis an den Rand der grossen Steinplatte, die oben den Abschluss zum Torpfosten bildete. Sie blickte suchend nach unten und sah, dass unmittelbar links vom Pfosten beim Auto anscheinend zwei Personen am Reden waren. Der Stimme und dem Dialekt nach war einer davon Lulu.
Sie versuchte dem Gespräch zu folgen, aber das gelang ihr nicht richtig, sie verstand nur Bruchstücke. Dann ritt sie der Teufel: 
„Lulu, willst du mit Laura vögeln?“ flüsterte sie mit gepresster Stimme ganz eindringlich: 
„Mit Laura, nur mit Laura alleine?” Sie musste das Lachen unterdrücken, als sie registrierte, dass das Gespräch draussen sofort aufhörte. Dann hörte sie jemanden auf das Bord klettern und sie duckte sich hinter die Platte und setzte sich mit dem Rücken gegen diesen Stein. Dann hörte sie nichts mehr, sie rührte sich nicht, sondern drückte sich wie festgenagelt mit dem Rücken an diese Platte, die nackten Titten in der Luft und die Mumu halb im Dreck. Sie sass da mit geschlossenen Augen und atmete ganz flach, um keine Geräusche von sich zu geben. Dann lief es ihr eiskalt den Rücken hinunter. Sie spürte an ihren Titten Hände, die sie sachte streichelten. Sie öffnete die Augen und sah einen grinsenden Lulu über der Granitplatte hängen. Sie drehte sich um und erhob sich. Er umarmte sie und schob ihr den kurzen Rock ganz nach oben, sodass er ihren Hintern streicheln konnte. Er hatte seine Pfoten sofort überall. Dabei küsste er sie wunderbar auf den Mund. Seine Zunge spielte mit ihrer und sie machte alles an sich weich und anschmiegsam, sie glühte bereits wieder, noch bevor er in der Orangerie angekommen war.
„Tu restes là, du bleibst da, ich schleiche mich nach der Garderobe unten durch in den Garten, damit ich mit dir alleine sein kann. D’accord, du bist einverstanden?“ Laura sank wieder auf das Bord zurück und versteckte sich so gut das ging hinter dem grossen Baum und blickte sich um. Sie sah den mittelaltrigen Deutschen, den sie vorher an der Bar gesehen hatte, am Geländer der Treppe stehen. Er suchte das Dunkel ab, er schaute aufmerksam nach hinten zur grossen Steinplatte, wo sie vorher mit Topas gevögelt hatte. Aber dort schien nichts mehr zu geschehen, Laura hörte und sah nichts. Aber dann schien der Mittelaltrige sie bemerkt zu haben. Er blieb mit seinen Augen an ihr hängen und kam langsam die Treppe hinunter. Laura blieb regungslos an der Platte angelehnt, als er bedächtig das Bord hochstieg.
„Was machst du da?“, fragte er leise mit einer sympathischen ruhigen Stimme.
„Ich habe mich mit jemanden verabredet, der bald kommen wird“, antwortete Laura und musterte den drahtigen Mann. Dieser lächelte und zeigte auf Lauras Titten: 
„Du hast wunderbar geile Brüste, diese Vorhöfe sind Klasse und auch deine rosa glänzende Muschi hier im Dreck unter deinem schwarzen Kleid macht einen ganz einfach ultra spitz“.
„Danke“, murmelte Laura und griff sich instinktiv an die Muschi.
„Ich sitze nicht wirklich im Dreck, das wäre ja nicht so gut“. Der Mann stand vor ihr und Laura musterte seine glänzenden Shorts mit den feinen Spitzen auf der Seite: 
„Das sind mal richtig schöne Boxer, die du da trägst, das ist selten. Das meiste für Männer ist Kitsch, aber Hauptsache, das im Boxer ist ok“, Laura lächelte. Sie bemerkte sehr wohl, dass sich in der Hose des ältlichen Herrn etwas regte. Sie blickte lange nach oben und griff dann mutig an die Beule im Slip: 
„Ich glaube, da meldet sich einer zu Wort.“ Sie streichelte die Beule und zog die Boxershorts genüsslich nach unten so wie das Lucie vorher mit Topas gemacht hatte und ein kleinerer, steinharter Schwanz kam zum Vorschein. Er kam etwas näher und die Höhe war genau richtig, Laura konnte das Teil im Sitzen sachte blasen.
„Der schmeckt wunderbar“, meinte sie dann und spielte mit der Zunge mit seiner Eichel, bevor sie den Pimmel richtig tief in den Mund nahm. Sie blies ihn sorgfältig und spürte sofort, dass der Mann nun lichterloh brannte: 
„Sorry, aber mein Date wird sicher bald hier sein“ sagte sie zu ihm und fuhr mit dem Blasen fort.
„Dein Date steht bereits hinter dir und schaut dir zu, wie du Rahels Privatbesitz vernascht“, Lulu grinste und der mittelaltrige Herr erschrak: 
„Schnauze gell, Rahel ist irgendwo mit der Bea am Plaudern und ich wollte etwas an die frische Luft, bis ich auf deine neue Liebe stiess“. Lulu grinste: 
„Weiss sie, dass du hier im Garten bist?“ Laura verstand gar nichts und blickte die beiden vor sich an.
„Wenn Rahel dich sieht, bist du ebenfalls gebucht und auch Bea dürfte ihre Ansprüche anmelden“.
„Also komm“, sagte Lulu und zog Laura hoch. „Den nehmen wir mit, wenn du ihn schon geil gemacht hast, einverstanden?”
„Ja ja, kein Problem“, stammelte Laura und Lulu ging nach hinten zur grossen Steinplatte, die unbesetzt war. Der Deutsche folgte ihnen.
„Das ist der Kapitän“, sagte Lulu vor der Platte stehend und weiter: 
„Der Kapitän ist ein geiler Fick, glaube mir, sonst hätte ihn Rahel schon lange auf den Mond katapultiert“.
„Wer ist Rahel?“ fragte Laura und Lulu lachte: 
„Du bist das erste Mal hier, sonst würdest du sie sicher schon gut kennen. Wenn sie dich sieht, wird sie dir deine wunderschöne Mumu abnagen, zärtlich keine Frage, bis du süchtig nach ihr wirst. Das sind wir hier alle“. Er packte die Gummimatten und ging dem Bord nach weiter in Richtung des Raucherhüslis: 
„Bei der grossen Platte geht sie als erstes suchen, wenn sie den Kapitän nicht mehr findet oder hört, dass ich bereits gekommen bin. Also lass uns hinter das Raucherhüsli gehen, dort findet uns keiner“. Die drei gingen nach hinten und Laura musterte die Leute, die auf der Treppe vor der Bar standen und rauchten. Dann sah sie Sophie, alleine, ohne ihren Freund.
„Die will dich auch noch vögeln heute“, sagte sie zu Lulu und zeigte auf die an dem Geländer stehende Sophie: 
“Aber sie ist mit ihrem Freund hier und der darf nicht wissen, was wir in Dornbirn angestellt haben”. Der Kapitän musterte die oben bei der Treppe stehende Sophie.
„Die sieht doch aber auch richtig toll aus, ich kenne die nicht, aber ich habe sie vorher auf der Galerie gesehen“.
„Die ist wahrscheinlich ebenfalls zum ersten Mal hier, wir sind beide aus Dornbirn“.
„Wollen wir die nicht fragen, ob sie auch mitmachen will, wenn wir uns schon so schön im Garten verstecken gehen?“ Der Kapitän schien an Sophie interessiert zu sein. Lulu blickte Laura an und zuckte mit den Schultern.
„Jedes Mädchen mehr heisst weniger für dich“, er lachte.
„Komm jetzt, ihr mögt doch sicher noch zwei junge Mädchen“, lachte Laura und ging ruhig über das Gras langsam in Richtung der Treppe. Sie stieg hoch, bis sie neben Sophie stand, die in die andere Richtung geblickt hatte und sie nicht kommen sah. Laura stupste Sophie an und flüsterte ihr ins Ohr: 
„Reagier nicht, Sophie. Lulu und ein geiler Kapitän warten hinter dem Raucherhüsli auf uns, wenn du Lust hast. Niemand weiss, dass Lulu bereits da ist und das ist die beste Gelegenheit, ihn für uns alleine zu haben. Du kannst ja nachher erzählen, dass du mich angetroffen hast, was ja stimmt und wir hätten hinten im Garten geplaudert, weil es uns im Haus zu warm gewesen sei.“
Laura wartete die Antwort nicht ab. Sie schlenderte langsam die Treppe rechts in Richtung des kleinen Pavillons hinunter. Erst dort nahm sie Sophie wahr, die ihr dicht auf den Fersen gefolgt war. Sie liefen im Zickzack den Weg zur hinteren Steinplatte. Aber auf halbem Weg ging Laura dann nach links vor der kleinen Platte durch und ging dann hinter den Büschen hinter das Raucherhüsli. Sie lachte, als sie Lulu und den Kapitän hinter dem Busch versteckt fand. Sophie war irgendwie irritiert. Der Kapitän grinste und meinte zu Sophie: 
„Vorher durfte ich nur zusehen und nun stehen wir beide hier im Dunkeln hinter diesem Haus. Hier protestiert niemand.“
Lulu schaute ihn fragend an: 
„Wir waren vorher im gleichen Raum und ich wollte mit ihrem Mann tauschen, aber der wollte nicht und Rahel war dann etwas unzufrieden“.
„Das wäre sie jetzt noch viel mehr“, grinste Lulu und zog Laura das Kleid über den Kopf. Er küsste ihre Titten und vergnügte sich an ihrer Scham. Auch der Kapitän machte sich frei, er hatte immer noch einen Steifen von vorher. Sophie zögerte, doch dann liess sie den Slip auf den Boden gleiten und auch der BH fiel zu Boden. Lulu lachte und meinte dann zu Sophie: 
„Ich zuerst mit Laura und dann mit dir und der Kapitän zuerst mit dir und dann mit Laura, ist das so ok für dich?“
„Ja natürlich“, stammelte sie und spreizte die Beine, als der Kapitän sie lecken wollte. Sie hob die Beine in die Luft und schon kurze Zeit später waren die beiden heftig am Bumsen. Sophie stöhnte gut hörbar, der Kapitän schien einen guten Job zu machen. Dann drehten sich die beiden und Sophie sass auf dem schönen Mann und vögelte diesen nach Leibeskräften, bis beide miteinander kamen. Dann küsste sie ihn zärtlich, sie war Feuer und Flamme, sie kuschelte sich an den schönen etwas älteren Mann und streichelte ihn, als sie langsam seinen Pimmel aus ihrer Mumu zog. Sie reinigte ihm seinen Penis mit dem Zipfel des Badetuches und blies ihm sein Ding wieder zärtlich.
Lulu hatte Laura auf seinen Schoss gezogen und versenkte seinen Riesenpimmel ohne mit der Wimper zu zucken tief in ihren Schoss. Sie streckte ihm ihre Zunge in den Hals, er streichelte und drückte ihren prallen Mädchenbusen und dabei vögelten sie mehr zärtlich als wild, aber tief und inbrünstig. Laura hatte diese Tour schon richtig gut drauf, und es ging nur wenig länger, bis auch Laura und Lulu ihren Orgasmus hatten. Danach drehte sich Laura behände um und blies den nackten nassen Schwanz von Lulu. Sie liebte Sperma, keine Frage. Dann spuckte sie das Zeug aus, als sie seinen Pimmel richtig sauber geleckt hatte und blickte zum Kapitän rüber: 
„Komm, gib es mir, mach mich platt, bitte fick mich mit aller Gewalt, dein Pimmel tut mir sicher nicht weh, aber ich möchte deinen Leib an meiner Mumu spüren, bitte mit aller Kraft“.
Sophie glaubte sich verhört zu haben. Sie staunte und meinte dann spitz: 
„Für alle, die es nicht wissen. Unsere Laura war vor sechs Wochen noch eine Jungfrau“. Sie schüttelte den Kopf und Laura meinte lachend: 
„Aber ich habe die letzten sechs Wochen mit Üben verbracht, jeden Tag“. Der Kapitän lachte und legte sich auf Laura. Er schob seinen Pimmel langsam in ihre Muschi und Laura streckte die Beine steil nach oben. Dann ging es Schlag auf Schlag. Der Kapitän war gut in Form und ausserordentlich ausdauernd. Er vögelte Laura gleich dreimal hintereinander, was allerdings nicht allzu schwierig war, weil sie fast ohne Unterbruch immer gleich wieder den nächsten Orgasmus bekam. Und Laura liess nicht locker. Sie umklammerte den Kapitän mit beiden Beinen und hob das Becken nach oben, sodass auch er richtig tief in sie hinein ejakulieren konnte. Er füllte seinen Gummi wahrscheinlich bis zum Rand, er hatte einen langen und intensiven Orgasmus.
Bei Lulu und Sophie war die grosse Liebe angesagt. Lulu vermied das heftige Bumsen und die beiden versanken fast ineinander, so eng und lieb waren sie am Bumsen und am Küssen. Kein Wort, nur die zärtlichen Hände und das Riesenteil von Lulu in ihrer Muschi und Sophie glühte und explodierte in einem fort. Sie bebte und zitterte, sie schlang sich um Lulu und gab sich ihm mit allem hin, bis sie beide miteinander wieder einen Orgasmus hatten. Dann blickte Sophie einen Moment erschrocken auf und lächelte, als sie subtil weiter vögelte.
„So ist es noch viel schöner, dein Gummi ist wahrscheinlich geplatzt. Komm, nun ist es schon passiert. Sie drehte Lulu auf den Rücken und setzte sich auf ihn. Sie zog die Beine nach vorne, sodass sie auf die Füsse zu stehen kam und hob langsam fast bedächtig ihre Mumu nach oben und liess sie wieder nach unten gleiten und jedesmal trat ein Teil seines Ejakulats aus ihrer Mumu aus. Sie vögelte ihn nochmals langsam und lieb, bis er noch einmal ohne Gummi in ihr explodierte.
„Kein Wort, gell“, meinte sie zu Laura und zu Lulu und auch der Kapitän nickte. Dann erhob sie sich und zog ihren Slip und BH an.
„Ich geh unten in die Dusche. Gebt mir ein wenig Vorsprung, damit wir nicht zusammen gesehen werden“. Dann eilte sie auf geradem Wege nach unten in die grosse Dusche.
Lulu und Laura blieben nackt zusammen im Gras liegen, während der Kapitän sich wieder ordentlich anzog. Laura küsste und leckte Lulu seinen nassen Schwanz, sie mochte Ejakulat und flüsterte zu Lulu: 
„Bitte lass den Gummi auch bei mir einmal platzen, ich habe noch nie ohne Gummi gevögelt“. Lulu schüttelte den Kopf: 
„Das kann passieren, aber extra machen sollte man das nicht, denn es bleibt immer ein Restrisiko“.
Laura stimmte zu und dann kam Bewegung in die Büsche. Die Rothaarige und die schöne Blondine kamen suchend um das Raucherhüsli und als sie den Kapitän sah, fragte die Rothaarige in einem bestimmten Ton, was zum Teufel sie denn hier hinten trieben. Erst dann sah sie Lulu und Laura: 
„Wer bist du?” wandte sie sich an Laura: 
„Ich bin Laura und habe hier mit Lulu gevögelt, als dieser Herr plötzlich zu uns stiess. Er hat uns zugesehen und dann hat er mit Lulu diskutiert, die beiden scheinen sich zu kennen“.
„Lass gut sein“, grinste Lulu und sagte dann zu Rahel und Bea: 
“Hoi Bea und hoi Rahel, ich komme nachher nach oben, wir sehen uns”.
Die beiden Damen gingen mit dem Kapitän im Schlepptau wieder ins Haus und Lulu lachte: 
„Du bist die geborene Lügnerin Laura. Aber danke, du hast dem Kapitän den Abend gerettet.“ Dann stand auch er auf und Laura folgte ihm ins Haus. Nach dem Duschen ging sie ins Büro und fragte nach Martin. Sie beschrieb ihn so gut das ging und der ältere Herr grinste: 
„Der hat sicher schon dreimal nach dir gefragt. Er ist ganz sicher noch da, du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Früher oder später werdet ihr im gleichen Haufen liegen“.
Laura lachte und lief die Treppe hoch ins Restaurant. Im gleichen Haufen, ja so musste es sein. Sie lachte. Was für ein wunderbarer Abend. Zuerst der schwarze Riesenschwanz, an dem der schöne lange Jüngling hing, dann das Prachtsteil von Lulu und der kleine steinharte und geile Schwanz dieses älteren Deutschen, so schön kann das Leben sein, Laura strahlte. Dann drehte sie sich um und lief die Treppe wieder hinunter in Richtung der Darkrooms.
Hinter dem grossen Gitter im mittleren Korridor sah sie einen grossen Haufen und sie meinte, Lucie in diesem Knäuel entdeckt zu haben. Wie hatte der ältere Herr gesagt, im gleichen Haufen. Sie stiess das Tor auf und ging nach hinten. Da waren sicher fünf Kerle und drei vier Damen und, man höre und staune, Martin und Lucie. Die beiden waren nicht miteinander beschäftigt, aber sie lagen im gleichen Haufen. Laura setzte sich an den Rand und wenig später spürte sie eine weiche Damenhand an ihren Titten. Sie drehte sich um und sah diese rothaarige Rahel, die sich ihr von hinten genähert hatte.
Laura stand auf und diese Rahel schob sich vor sie hin und küsste sie ungefragt mitten auf den Mund. Sie spielte mit ihrer Zunge an Lauras Mund und diese öffnete nur zögerlich ihre Lippen. Doch Rahel insistierte und umarmte sie eng und lieb, sie spürte die kleinen festen Brüste dieser schönen rothaarigen Frau und ihre weichen Lippen küssten wunderbar. Dann strich ihr Rahel mit dem Handrücken über ihre Mumu, sachte und dann fester und die feinen Frauenfinger spielten mit ihrer Klitoris. Sie schob ihre Schamlippen auseinander, ihre Mumu hatte an diesem Abend schon arg gelitten. Laura sank auf die Matte, spreizte die Beine etwas weiter und die Finger glitten in ihre Muschi. Sie schienen zu vibrieren, sie zogen an ihrer Klitoris, sie zogen die Schamlippen nach oben und Laura sank nach hinten neben den Haufen spielender und bumsender Leute.
Rahel legte ihren Kopf zwischen die Beine von Laura und dann ging es ganz schnell. Sie schrie wie von Sinnen, als sie diesen ungewohnten Orgasmus ganz vorne an der Klitoris verspürte. Der war intensiv und sie konnte ihre Erregung nicht kontrollieren. Dieses Gefühl nahm sofort Besitz von ihr, sie zog die Beine an und Rahel schob ihre ganze schmale Hand in ihre bereits richtig misshandelte Scham. Sie ballte die Hand in ihrer Mumu zur Faust und drehte und zog, stiess und drückte grob und dann kam es noch einmal über Laura, vorne und hinten gleichzeitig, das war wunderbar und sie wurde unglaublich nass, sie spritzte mehr als ein Mann. Laura keuchte und war dankbar, als Rahel ihre Hand endlich wieder aus ihrer Muschi zog. Dann drehte sich Rahel behände um und legte sich mit ihrer Muschi ganz knapp vor Lauras Gesicht. Sie konnte die feste und harte Klitoris riechen und spüren, sie konnte daran schmecken, wenn sie die Zunge etwas ausstreckte und Laura tat, was man von ihr erwartete. Sie küsste und liebkoste diese Muschi, das war für sie absolut ungewohnt, aber richtig geil.
Sie spürte, dass Rahel auf ihre Liebkosungen reagierte und intensivierte ihre Bemühungen. Sie drückte ihr Gesicht gegen diese weiche und feuchte Mumu und dann bekam auch Rahel einen heftigen und sehr nassen Orgasmus. Ihr Saft lief Laura buchstäblich über das Gesicht. Laura schreckte hoch und lächelte Rahel an: 
„War das so ok?“ wollte sie wissen. „Ich habe sowas noch nie gemacht“.
Rahel blickte sie einen Moment lang an und lächelte: 
„War es geil für dich?”
„Ja, natürlich, das war super toll, ich habe es ganz toll gehabt“. Rahel lächelte: 
„Also komm, dann gehen wir nun weiter Kerle vögeln“.
Laura schüttelte verstört den Kopf und folgte ihr. Rahel ging zielstrebig zum Gang gegenüber. Hier unten im Untergeschoss war es deutlich weniger stickig als oben. Es war angenehm und die beiden Damen blieben vor der grossen Liege hinten stehen.
“Komm”, sagte Rahel zu Laura und griff nach ihrer Hand.
“Ich stell dich Peter vor, er hat vorher schon nach dir gefragt. Deine Mädchentitten mit den grossen Vorhöfen machen ihn richtig geil, er ist ein ganz feiner Typ, der Ehemann einer guten Kollegin und ein richtig routinierter Ficker”. Rahel bestieg die Matte, auf der mehrere Paare am Bumsen waren. Sie umarmte von hinten diese auffallend schöne blonde Frau mit den runden Titten und küsste sie mitten auf den Mund. Sie hatte die Beine gespreizt und zwischen ihren Beinen lag dieser blonde grosse Mann, der ihr vorher schon auf der Galerie aufgefallen war, als er aus dem gleichen Raum wie Sophie kam und diese sich nach ihm umgedreht hatte. Rahel schmiegte sich an Bea und dann bemerkte Peter Laura und blickte sie lange fragend an.
Laura hielt seinem Blick stand und setzte sich auf die Matte. Sie rutschte in seine Richtung, brachte ihre Mumu in seine Reichweite, und er griff sofort zu. Er spielte zärtlich mit ihren Schamlippen und Laura versuchte zu ergründen, wie nun diese Bea reagieren würde, wenn sich ihr Gatte plötzlich ihr zuwendete. Bea bemerkte ihre fragenden Blicke und lächelte: 
„Nur zu, er will dich“, flüsterte sie Laura zu, worauf diese noch näher an diesen breitschultrigen grossen Mann rutschte . Er lag für sie auf der falschen Seite, aber das störte sie nicht wirklich. Er hob ihr linkes Bein stark an und schob sich unter ihrem Bein über ihren Leib und Laura spürte schon sachte seinen Pimmel an ihrer Scham. Er spielte zärtlich mit ihren Titten, die eh schon auf zweihundert waren und schob dann sachte seinen Pimmel in ihre Mumu. Langsam und tief, vorsichtig und zärtlich, aber bis zum Anschlag.
Laura drückte ihr Becken nach oben und gab sich mit Wonne diesem schönen Mann hin, mit dem sie kein Wort gesprochen hatte. Sie klammerte sich an ihn, sie roch an ihm, sie nagte an seinen Brustwarzen und leckte seinen Hals ganz fein, so wie ihr Lulu das gezeigt hatte und das Resultat war wirklich überzeugend. Er atmete tief durch und explodierte ohne Vorankündigung, er spritzte und spritzte, er stiess mit aller Kraft zu und er umschlang Laura mit seinen starken Armen, bis sie kaum noch atmen konnte. Er drückte ihren Leib auf die Matte und ihre Beine so weit wie möglich nach oben und wühlte und rumorte in ihrer Mumu mit allem, was er an Kraft hatte.
Laura seufzte, ächzte und konnte das Schreien nicht mehr zurückhalten. Alles an ihr war unfassbar empfindlich, alles bebte und zitterte in ihr. Ihre Schamlippen, das Innere ihrer Vagina waren zum Bersten geschwollen und sie hatte das Gefühl, dass ihre Mumu nun bald reissen oder platzen würde. Sie hatte eine Kontraktion nach der anderen und war richtig froh, als dieser kräftige Mann seine Umklammerung etwas löste. Laura atmete schwer, es war ihr einen Moment lang schwarz vor den Augen und sie hatte das Gefühl, dass sich dieser Keller um sie herumdrehte. Sie kniff die Augen zu, riss sie wieder auf und schüttelte wortlos den Kopf.
Dann meldete sich Bea zu Wort: 
„Komm Peter, lass es gut sein, das Mädchen ist völlig ausser Atem“. Laura schaute Bea an und dann Peter bevor sie stammelte: 
„Es war wunderbar, danke, aber ich muss nun ganz einfach zuerst wieder mal etwas trinken gehen“.
„Das ist eine gute Idee, kommt, wir gehen duschen und dann an der Bar was trinken, einverstanden?“ Bea erhob sich. Laura rappelte sich ebenfalls auf und nahm ihr Tuch. Sie balancierte die drei Tritte nach unten, es war schummerig dunkel in diesem langen Untergeschoss mit den grossen rohbehauenen Steinen. Links auf der schmalen Liege waren noch weitere Paare am Schmusen und Bumsen. Sie frönten dem Genuss und hatten es richtig gut miteinander.
Laura duschte ausgiebig und stellte sich mit dem Kopf und den Haaren unter das stark fliessende Wasser, was richtig guttat. Sie aalte sich unter dem lauwarmen heftigen Strahl und nahm vom Shampoo auf dem Steinbord. Nicht ihres, aber es wusch die Haare und diese liessen sich nachher auch noch kämmen und richten. Sie trocknete ihr Haar mit einem Badetuch und kämmte es immer wieder, was einen riesigen fülligen Berg an Haaren ergab, irgendwie nicht wie üblich. Aber Laura war das egal, sie grinste in ihr Spiegelbild und nahm noch etwas Rouge für die Wangen, trug Eyeliner, Lippenstift und Lipp Gloss auf und montierte das kaum verhüllende Teil und stieg in die hohen Schuhe. Es hatte sie nicht gestört, dass sie sicher fünf Minuten völlig nackt vor diesem für alle frei zugänglichen Spiegel gestanden hatte, es war ihr ganz einfach wohl. Die Männer, die hinter ihr durch die Toilette besuchten, hatten nur erfreute und bewundernde Blicke für sie übrig und das war Balsam für ihre Seele.
Laura sah sich immer als das Pummele vom Dienst, lieb, hilfsbereit und von keinem ernst genommen. Nun war sie eine bewunderte Frau, mit einem vielleicht wenig zurückhaltenden Sexualverhalten, aber die von ihr bewunderten Chantal, Lucie und auch Sophie waren keine Spur besser. Die amüsierten sich auch mit jedem Kerl, der ihnen gefiel und von dem sie sich einen Orgasmus versprachen. Selbst die offiziell gebundene Sophie verhielt sich ähnlich. Sophie, die immer so reserviert und zurückhaltend tat, bis es keiner mehr sah, wenn sie wie eine Rakete abging. Laura lachte ihr Spiegelbild an, nun gekleidet und wieder in Form und Farbe gebracht. Wie nannten sie die Blödfrauen und Wichsmänner hinter ihrem Rücken immer? Babyspeckpfötchen. Laura musste selbst lachen. Ok, sie hat so kleine Pölsterchen auf den Handrücken, wie das Babies haben, aber von diesen Pölsterchen ist nach der täglichen Plackerei auf die Ammenegg nur noch wenig übriggeblieben. Laura musterte sich gründlich in diesem hohen Spiegel, der sie von Kopf bis Fuss zeigte.
Gut, es gibt grössere Mädchen, es gibt flachere Bäuche, aber breit und klobig war sie nicht, ihre Kontur gefiel ihr und die Linie von ihrer Schulter zum Hals war elegant und schön. Laura grinste, die Schneiderin begutachtete sich selbst, naja, das musste ja mal kommen. Sie drehte sich halb und betrachtete ihren Rücken und die Linie zum Gesäss. Auch von dieser Seite zeigt sie sich straff, stramm und wohlgeformt. Die Plackerei auf den Berg hatte sich bezahlt gemacht. Auch die Oberschenkel wurden genau gemustert und deren Innenseiten, denn Laura missfiel das Schwabbelige, das sie früher zwischen ihren Beinen hatte. Das war nicht ganz weg, aber viel viel besser als früher. Laufen oder Bumsen machte schön, sie lachte, selbst die Beine.
Und die Vorhöfe ihrer vollen runden Titten, die Brustwarzen, die drei Zentimeter vorstanden. Laura musterte ihre Titten aufmerksam und mit Wohlgefallen. Gut, sie sind anders als bei den anderen, aber bislang hat das noch keinen gestört oder vom Vögeln abgehalten, im Gegenteil. Der Privatbesitz dieser Rahel, der weltmännische Deutsche, war ganz wild auf ihre Titten und auch Lulu kam kaum an den Dingern vorbei, ohne dass er sie begrabschen musste. Also auch gut.
Babyspeckpfötchen, warum nicht. Sie lachte, die Weiber im Atelier, die ihr diesen Übernamen wahrscheinlich angehängt hatten, sind alle aufeinander neidisch, missgünstig. Sie redeten schlecht und dachten noch schlechter, hämisch und hinterlistig und, davon war Laura in der Zwischenzeit überzeugt, sind weniger gut und weniger oft gevögelt worden als sie in den letzten zwei Monaten. Ätsch, Bätsch! Ihr geht es gut, sie fühlt sich geliebt, begehrt und verwöhnt. Martin kreiste um sie herum wie eine Motte ums Licht und wenn er weniger saufen und Gras dampfen würde, wäre er ein guter Kerl. Er könnte etwas mehr Farbe im Gesicht gut gebrauchen und etwas mehr Kondition beim Bumsen, aber das könnte sie auch richten, wenn sie ihn bitten würde, jeden Tag mit ihr auf die Ammenegg zu rennen.
Babyspeckpfötchen lachte in sich hinein. Vor zwei Monaten war sie noch Jungfrau, was sie immer gestört hatte. Aber sie hatte nie die Gelegenheit, sich mal richtig und geil entjungfern zu lassen bis zu diesem schrägen Abend mit Lucie. Und dass Martin ihr erster war, ist eigentlich auch gut. Sie mag den bleichen “Grasläufer” in der Zwischenzeit richtig gut, wie Lucie ihn immer nennt. Dann hatte sie plötzlich eine gute Idee. Sie drehte sich um und lief ins Büro nach oben zum älteren Herrn, Urs hiess der, das wusste sie in der Zwischenzeit.
„Kannst du mir auf meinem neuen Profil den Nicknamen ändern?“ wollte sie von ihm wissen.
„Natürlich, wie heisst du jetzt“? Laura sagte ihm ihren aktuellen Nicknamen und Urs öffnete ihr Profil. „Und wie möchtest du neu heissen?“ fragte er als nächstes, nachdem er ihren Infoblock aufgerufen hatte.
„Babyspeckpfötchen“, sagte Laura lachend und Urs drehte sich auf seinem Bürostuhl um. „Das bist du“?
„Ja, warum“?
„Sicher“? Urs schaute sie lange an und musterte sie von Kopf bis Fuss.
„Ja, das ist der Übername, den sie mir im Geschäft gegeben haben und statt mich darüber zu ärgern, nehme ich ihn nun offiziell an!“ Urs lachte: 
„Aber dann weiss jeder, der dich von Dornbirn her kennt, dass das dein Profil ist. Willst du das?“
Laura zögerte einen Moment lang und setzte sich dann auf den leeren Stuhl neben Urs.
„Warum nicht, heute Abend sind drei der weiblichen Belegschaft hier und die wissen, dass ich mich hier amüsiert habe und das machen die anderen ja auch“.
„Wer sind die anderen?“ fragte Urs nach.
„Sophie, Lucie und Chantal. Die beiden letzteren sind Bürohennen, aber die arbeiten auch bei uns“.
„Büro oder nicht, das ist egal, ich mach das, aber sag das auch noch den anderen. Dieser Spitzname ist nun wirklich nicht alltäglich, wenn auch süss und lustig, aber er führt direkt zu dir“.
„Soll er“, lachte Laura und lief die Treppe nach oben ins Restaurant. Dort traf sie Lucie und erzählte ihr, dass sie nun ab sofort auf der Seite Babyspeckpfötchen heissen würde. Sie sagte das mit einem hämischen Grinsen, denn vor ihr nannte keine sie so. Lucie lachte und fragte, ob sie das auch bereits Sophie gesagt hätte. Ihr sei das egal und sicher auch Chantal, die macht sich eh nichts aus übler Nachrede, aber Sophie als Mitarbeiterin der gleichen Abteilung? Aber das sei schliesslich ihre Entscheidung. Also warum nicht? Lucie musterte sie aufmerksam.
„Dir tut das viele Bumsen richtig gut, du siehst toll aus. Wie war dein Abend heute, ich meine, was ich nicht gesehen habe?” Lucie rapportierte der Reihe nach und das Lachen von Lucie wurde immer breiter: 
„Naja, Jugend forscht. Hat es dir gefallen, hast du deine Orgasmen gehabt und wo ist dein Chauffeur? Gibt es den noch oder ist der bereits enttäuscht abgehauen?”
Das brachte Laura wieder ins Hier und Heute.
„Ich weiss es nicht, ich muss ihn suchen gehen“.
„Ich sag mal schon auf Wiedersehen“, fügte Lucie hinzu und gab ihr drei Küsschen: 
„Ich geh mich umziehen und dann nach Hause. Geh Martin suchen und wenn du ihn nicht finden kannst, nimm ich dich mit nach Dornbirn“.
Laura machte sich auf den Weg. Sie wetzte nach unten, nach oben und in den Garten und siehe, da sassen friedlich Martin, Sophie und ihr Freund an der Bar unter dem Zeltdach bei viel Bier und Zigaretten, wenigstens der unbekannte Freund von Sophie paffte, Martin nicht, der rauchte eh nur Gras.
„Ich komme gleich wieder“, rief Laura und ging in die Garderobe, um Lucie zu sagen, dass sie Martin und Sophie gefunden hätte.
„Ah ja, redet Sophie noch mit ihrem Kerl?”
“Warum nicht?” wollte Laura wissen und Lucie grinste: 
„Der wollte sich das nur mal ansehen und dann blieb er den halben Abend in Rahel stecken. Nun, auch Sophie hat sich mit Lulu gut unterhalten, aber das hat ihr Freund wahrscheinlich gar nicht mitgekriegt. Also sei vorsichtig, was du zu den beiden sagst“. Laura nickte zustimmend und lief wieder in den Garten hinaus. Sie war überdreht und glockenwach, obwohl es sicher schon nach drei Uhr in der Früh war. Laura fühlte sich, als könnte sie Bäume ausreissen. Alles frohlockte in ihr, sie war glücklich, diese Premiere in dieser Orangerie hatte ihr super gefallen. Das war definitiv ihres.
Warum einen Freund, wenn es so doch auch mit vielen aufs Mal geht. Warum keinen Freund, wenn es so auch geht? Laura grinste in sich hinein. Vielleicht könnte sie ja Martin auf den Weg der Tugend bringen, wenn man dem so sagen darf. Gut zureden, gut bumsen, lieb sein und das Gras und die Klaren spülen. Ganz einfach, der vögelt doch sicher auch lieber als die blöde Sauferei und Graserei. Nun, wir werden sehen. Laura stellte sich scheu neben die drei anderen: 
„Lebst du noch?“ fragte Sophie mit einem ihrer Untertöne, die nur sie drauf hatte. Laura schüttelte den Kopf und blickte erschöpft von unten nach oben zur grösseren Sophie: 
„Ich glaube, ich bin heute mindestens neun Mal missbraucht worden“. Laura machte eine Kunstpause und liess den Kopf und die Schultern hängen.
„Siehst du“, bellte nun der Freund von Sophie und Laura konnte nicht mehr, sie musste laut loslachen: 
„Und ich habe jedes Mal Missbrauchen super genossen, es hätten ruhig noch ein paar Mal mehr sein können“. Sie lachte und konnte es nicht bleiben lassen, bei ihren Worten den armen Freund von Sophie zärtlich zu umarmen.
„Lass das“, zischte Sophie, aber sie musste auch lachen: 
„Du bist die Schlimmste hier von allen, inklusive Chantal und Lucie“.
„Ja ich weiss, ich muss halt noch ein wenig nachholen“, grinste Laura. „Aber das alles heute Abend war wunderbar und ich bin immer noch geil, hat keiner mehr Lust auf mich“? Sophie lachte, sie liess sich nicht noch einmal provozieren: 
„Du bist ein Luder, ein glückliches, sicher. Also lass uns austrinken und dann fahren wir heim“. Martin und Laura gingen zusammen in die Garderobe, Sophie war mit ihrem Freund weiter hinten. Laura schmiegte sich in der Garderobe an Martin: 
„Ich habe dich heute Abend sitzen gelassen, bitte entschuldige mich. Aber wenn du Lust hast, dann kommst du nun zu mir und dann bumsen wir bis es Tag wird, einverstanden”?
„Einverstanden“, murmelte Martin und dann gingen sie zahlen und verabschiedeten sich von Sophie und ihrem Freund.
Am frühen Morgen ohne Verkehr dauerte die Fahrt nach Dornbirn keine Dreiviertelstunde. Martin liess es auf der Autobahn richtig fliegen. Sie liefen fast die Treppe nach oben und dann schmiss sich Laura mit allem was sie hatte an Martin. An ihren Martin? Sie vögelte mit ihm, bis er nicht mehr konnte. Dann blies sie ihm sorgfältig sein Teil und lag sicher noch eine Viertelstunde im aufkommenden Morgen wach neben dem schlafenden dürren Kerl. Etwas mehr Fleisch an den Rippen, etwas mehr Farbe im Gesicht, etwas mehr Muskeln an den Beinen, etwas weniger Schnaps im Gehirn und weniger Gras in der Birne und dann hätte sie einen Freund, auf den sie stolz wäre. Warum nicht, sie wusste nun, wie es ging. Laura lächelte sich in den Schlaf und wachte erst auf, als die Kirchenuhr einmal laut den tiefen Ton schlug. Einmal, nur einmal, warum nur einmal?
Es war ein Uhr mittags und der bleiche Mann neben ihr rang immer noch um seine Form. Sie lachte, ging Kaffee kochen und strich noch vier grosse dicke Brote mit Leberkäse. Bumsen macht hungrig, das wird ihm sicher guttun. Mit dem Kaffee und den Broten ging sie splitternackt wieder in ihr Schlafzimmer und stellte das Tablett auf das Bett. Er roch den Kaffee und öffnete blinzelnd die Augen. Als er die nackte Laura mit dem Kaffee und die Schnitten sah, huschte ein Lächeln über sein Gesicht: 
„Danke Laura. Wir haben es gut zusammen, gell. Gestern war super, die letzten zwei Monate waren super und du bist ganz einfach ein geniales Mädchen“.
Laura küsste ihn mit spitzem Mündchen: 
„Nachher gehen wir duschen und dann rennen wir auf die Ammenegg“.
„Spinnst du, was soll ich dort oben?“
„Trainieren, damit du noch mehr Kondition beim Bumsen kriegst. Und dann verleidet dir das Grasen und das Saufen und dann haben wir es noch schöner zusammen“. Martin antwortete nicht. Er trank seinen Kaffee und ass die Brote. Dann folgte er Laura in die Dusche und staunte, als sie einen lockeren Trainingsanzug überstreifte und Laufschuhe an die kleinen Füsse band: 
„Komm, für das eine Mal geht es auch mit deinen Halbschuhen“.
Martin zog sich seine Jeans über, die Schuhe an und das T-Shirt liess er über die Hose hängen. Sie gingen fast wortlos aus dem Haus und dann kam auch schon die Steigung. Martin rang beim lockeren Laufschritt nach Atem, aber er liess sich nichts anmerken und als die beiden oben waren, strahlte ihn Laura an: 
„Ich glaube, nun sind wir ein Paar“. Sie blickte ihn lange an.
Martin immer noch völlig ausser Atem lächelte und nahm sie zärtlich in die Arme: 
„Wir sind ein Paar“. Martin fühlte sich in der Umarmung von Laura geborgen und glücklich und das war neu für ihn.

Part 2: Die Büchse der Pandora und die Abschlussprüfung

Die Büchse der Pandora.
Wie das Öffnen der Büchse der Pandora: Die Entjungferung von Babyspeckpfötchen Laura erinnerte in vielem an diese Sage. Mit der Entjungferung durch Martin nahmen Laster und Untugenden Besitz von der bis anhin untadeligen Babyspeck-pfötchen Laura. Lulu öffnete diese Büchse der Pandora am gleichen Abend ein zweites Mal und damit kam als letztes auch die Hoffnung zu den Menschen, das grösste aller Übel, weil damit die Lust verbunden ist, sich für die Liebe und für guten Sex immer wieder mit neuen Hoffnungen und Erwartun-gen zu quälen.
Für Laura begann an diesem Abend ein neues Leben. Sie nahm sich plötzlich in vielem ernster und weil sie nur Kom-plimente für die Frau bekam, die sie nun war, hatte sie sich selbst auch etwas lieber. Sie gefiel sich mit ihrem neuen Kör-pergefühl und mit jedem Kilo weniger entwickelte sie ein aus-geprägteres Selbstwertgefühl.
Den strafferen Körperbau verdankte sie dem täglichen Ren-nen mit Martin. Sie liefen jeden Morgen oder Abend auf die Ammenegg. Das war für beide überraschend sportlich, aber der Kondition förderlich. Laura, früher immer bei jeder Gele-genheit ausser Atem, wurde zu einer selbstsicheren Frau und die früher immer hinter den anderen nachrennende Laura wurde unmerklich zu einem Leader, zur ersten in der Reihe. Sie traute sich in allem mehr zu und damit kam auch die Freude am Gelingen, am Erfolg, an der Leistung und an fast jeder Form von Intimität, mit der sie sofort grosszügig und souverän umging.
Sie wollte ihren Martin und ihren Lulu und zur Abwechs-lung auch ihren Topas. Sie wollte lachen und provozieren, zeigen und die Anerkennung geniessen. Laura lebte das Prin-zip des Nehmens und Gebens. Und sie wollte der Welt auch zeigen, dass sie eine gute Modellschneiderin war. Kreativ, mit eigenen Ideen und mit einer eigenen Meinung zu Formen und Farben.
Laura schneiderte sich sexy Outfits für die Besuche in der Orangerie und Dresses für Martin und auch Chantal und Lucie freuten sich schon bald über Einzelstücke, die Laura gekonnt und professionell für die Damen schneiderte. Diese neu ent-deckte Kreativität fand auch den Weg in ihre Arbeit, in ihre Entwürfe und Modelle. Laura wurde zwei Monate nach ihrem ersten Besuch in der Orangerie als kreative Modellschneiderin in eine Abteilung versetzt, die an junger Damenoberbeklei-dung und an sexy Wäsche oder Strümpfen arbeitete.
Den Übernamen Babyspeckpfötchen hörte sie immer wie-der. Sie lachte darüber und hängte sich noch mehr in ihre Ar-beit. Laura sprudelte von Ideen. Sie schaute sich tausende Bil-der von Blumen an, sie bewunderte die Farben und Formen der Fische und sie stellte sich permanent grundsätzliche Fra-gen rund um ihre Arbeit.
Wie kommuniziert Mode, was ist Ruhe, wie zeigt sich Mu-se, was ist Freude, Nachhaltigkeit, wie kommunizieren Frauen mit ihrer Bekleidung die Freude am Leben und an der Lust, wie funktioniert Körpersprache und was kann Kleidung dazu aussagen, die viele Frauen ganz bewusst für sich wählen. Sie begann mit den verschiedenen Grautönen zu spielen, mit mat-ten und halbglänzenden Stoffen, mit den verschiedenen Schwarztönen, mit Mauve, Rosa, Königsblau, von glänzendem Schwarz mit halbmatten Blauschwarztönen oder verschiede-nen Braun. Ihre Kreationen waren unterschwellig sexy, aber nie unnötig ausgezogen oder schreiend.
Laura wurde oder blieb die schüchterne, zurückhaltende kleine elegante Frau mit den grossen Wünschen. Warmherzig, meist verschmitzt, zielstrebig und romantisch. Sie träumte ungeniert vom grossen Glück und schichtete trotzdem jeden Tag Stein um Stein ihrer Karriere auf. Steine, die sie ihren Zie-len näherbrachten. Martin, ihr erster Mann, war auch ihre ers-te richtige Beziehung. Die beiden hatten es gut miteinander. Sie mahnte und bat, sie verzieh und forderte, sie wollte mehr Sport und weniger Gras und Schnaps und als Belohnung gab es fast greifbare Liebe, viel Sex und eine liebenswürdige Zu-vorkommenheit, eine überraschende Höflichkeit bis ins Detail.
Heute bilden eine Chantal, Lucie, Laura, Sophie und auch Lidia mit ihrem Herbert einen wesentlichen Teil der Gemein-schaft in Rosental. Sie sind mit Rahel, Eliane, Lea und Bea gut bekannt, sie hängen bei Gelegenheit auch mit Ruth oder Sabrina herum und sie haben ihre gemeinsamen Freunde wie zum Beispiel Lulu, Topas, Peter, Roberto, Lukas und Benja-min, wenn er denn mal in der Schweiz ist. Das Ganze ist ein endloser Kreislauf. Einige bilden Familien und kommen weni-ger, andere trennen sich, ziehen weg, andere stossen neu dazu und bilden neue Gruppen, die gemeinsam neue Wege gehen wollen.
Babyspeckpfötchen Laura und Sophie im Soge von Chantal und Lucie sind gute Beispiele für diesen Kreislauf, für dieses immer wieder von Neuem das Gleiche.
Die Abschlussprüfung.
Die Prüfungen begannen an einem Dienstag, und sie sassen alle noch einmal am Freitag vorher nach der Schule im nahe gelegenen Bistro zusammen. Das Lernen musste irgendwann einmal ein Ende haben. Nun galt es, sich für die Prüfung aus-zuruhen. Heute war ein letzter lockerer Abend angesagt.
Sabrina sass den ganzen Abend hinter ihrem Glas gespritz-ten Weissen, in ihr brodelte und rumorte es. Sie lief pro Stunde zweimal auf die Toilette und putzte sich gefühlte zehn Mal pro Stunde die Nase. Sie wusste nicht, ob und wie sie die folgen-den drei Tage bis zur Prüfung überleben sollte. Wird sie schla-fen können, bringt sie einen Bissen runter oder ist sie bis Dienstag verhungert?
Sie hatten ein tolles Team in der Garage, das sie in allem unterstützte. Und auch in der Schule beim Lösen alter Prü-fungsaufgaben als Vorbereitung auf die Abschlussprüfung ka-men ihr die Schulkollegen zu Hilfe, wenn sie Fragen hatte. Sabrina hatte ganz sicher vieles intensiver und sorgfältiger gelernt als ihre männlichen Kollegen. Aber Kfz-Mechatronik ist eine Männerdomäne, auch wenn sie sich den Kerlen nicht unterlegen fühlte. Es ärgerte sie, dass diese selbstsicher davon ausgingen, dass sie die Prüfung bestehen würden. Wenn eine die Prüfung nicht schaffen würde, dann sicher sie Sabrina, das einzige Mädchen des Kurses.
In den letzten Wochen vor der Prüfung regierte die pure Pa-nik. Sabrina hatte Angst vor beiden Prüfungsteilen. Die Praxis konnte hinterlistig sein und die Theorie umfasste so viele ver-schiedene Wissensgebiete, dass sie sich einfach nicht sicher fühlte. Sie wusste überall viel und nirgendswo alles, das war die Crux. Gedankenverloren steckte sie sich den letzten Kau-gummi in den Mund, den sie in ihrer riesigen Tasche fand. Sie kaute und hörte den anderen zu, die fröhlich lachend sich mehr um die Abschlussreise Sorgen zu machen schienen als um die blöde Prüfung. Die Reise sollte in eine Autofabrik nach Deutschland führen und dort warteten interessante Präsentati-onen auf die neugeschaffenen Mechatroniker. Sabrina freute sich auf die Autofabrik, die sicher Interessantes zu zeigen hat-te, sie hatte den Plausch an ihrer Arbeit.
Auch die vielen männlichen Kollegen im Arbeitsumfeld ge-fielen ihr. Sie arbeitete lieber mit männlichen Kollegen als mit den Büro-Tussis oder mit der alten Zicke im Ersatzteillager, die dort eisern das Zepter führte. Diese Alte hatte sie noch nie gemocht. Sie war eine alte frustrierte ledige Tante, die sich an jedem schadlos hielt, der etwas von ihr wollte. Wehe eine Nummer von einer Ersatzteilbestellung fehlte oder stimmte nicht, dann erzählte sie schreiend mit kreischender Stimme dem ganzen Betrieb, was für eine hirnlose unseriöse Pfeife du wärst. Zum Fressen und Scheissen zu blöde, nur da, um den Jungs liebe Augen zu machen, weil selbst zu faul um Hand anzulegen. Und so weiter und so fort. Dieser alten Tante liesse sie mal einen schweren Hammer auf die Zehen fallen, wenn die Gelegenheit günstig wäre.
Sabrina lächelte in ihrer Not. Egal an was sie denken wollte, ihre Gedanken irrten immer wieder zu den bevorstehenden Prüfungen und dann kam wieder diese Panik auf, schleichend und bedrängend. Sie atmete tief durch und versuchte, wieder etwas mehr Anteil am Gespräch der Schulkollegen zu neh-men. Nun war Thema Nummer zwei an der Reihe. Die Wei-ber, die Freundinnen, die Möchtegerne-Freundinnen und die Schöne aus der Bäckerei neben der Schule, die was gegen Mechatroniker zu haben schien. Ihre riesigen Titten kamen zur Sprache und ihre schmalen Hüften und ihre, brrrrr. Was brachte die Jungs dazu, diese dumme Tussi auf diese Weise schön zu reden. Das war eine arrogante magersüchtige Ziege mit Push up-BH aus dem letzten Jahrtausend. Wahrscheinlich stopfte sie die leeren Körbchen mit Orangenschalen. Orangen-schalen formten weicher und formvollendeter als die üblichen Kleenex-Tücher. Sabrina nahm einen weiteren Schluck des guten gespritzten Weissweines und beschloss, nun umgehend nach Hause zu gehen. Das hier Herumsitzen änderte weder etwas an der Panik noch machte es die bevorstehende Prüfung einfacher. Sie erhob sich:
“Gute Nacht miteinander, ich gehe schlafen, damit ich dann am Dienstag vielleicht wach bin.” Sabrina mühte sich um ein dünnlippiges Lächeln und drängte sich hinter den anderen durch in Richtung Ausgang.
Ruedi erhob sich, mit dem Glas in der Hand:
“Sabrina, wenn ich dich nicht mehr vor der Prüfung sehe, wir wünschen dir alles Gute. Die Prüfung wird sicher gut gehen. Ich drücke dir die Daumen und alles, was du von uns gedrückt haben willst”, er lachte und hob sein Glas. Sabrina blieb am Ende des Tisches stehen und musterte einen nach dem ande-ren:
“Ihr kommt sicher alle durch, das wissen wir. Drückt mir die Daumen”. Ruedi hob beide Arme in die Luft und rief quer durch den ganzen Laden:
“Sabrina, wir machen eine Riesenfete, wenn du durch bist und ich bin mir sicher, dass wir in drei Wochen eine grosse Fete mit dir lostreten werden. Das wird gut gehen mit dir”. Sabrina war dankbar und drückte jedem drei Küsschen auf die Wange, der sich von ihr verabschiedete. Die waren lieb, alle und es reute sie schon jetzt, dass mit der Prüfung das regelmässige Zusammensitzen mit diesen Jungs enden würde. Aber das En-de der Lehrzeit hatte auch sein Gutes. Nicht mehr in die Schu-le, nicht mehr die dumme Lehrtochter, nicht mehr die Tussi für den Kaffee oder fürs Cola holen, das sind auch angenehme Perspektiven.
Die drei Wochen der Prüfungen erlebte Sabrina wie in Trance. Aufstehen, Essen, genug Trinken und dann konzentrie-ren. Aufpassen, nie lockerlassen, atmen und entspannen. Sie joggte jeden Abend Kilometer durch den Park, damit sie nach-her schlafen konnte. Sie marterte sich nach jedem Prüfungsteil den Kopf, was sie richtig oder falsch gemacht haben könnte und redete sich stundenlang ein, dass dieser Teil nun abge-schlossen wäre und keinen mehr interessierte. Unter dem Strich war Sabrina guten Mutes. In der Theorie kamen Fragen, denen sie sich gewachsen fühlte und die Praxis war ihr fast auf den Leib geschnitten. Sie konnte ihre Fingerfertigkeit und sau-bere Arbeitsweise demonstrieren, die Problemlösung schien ihr einfach, auch wenn sie nicht sicher war, ob sie alle ver-steckten Mängel gefunden hatte. Aber das war in der Praxis auch nie anders, schliesslich lebten die Garagen davon, dass der nächste Fehler an der Karre schon vorprogrammiert war.
Nach diesen drei Wochen Prüfungen sass sie halb erschla-gen am Boden unter ihrem Fenster im kleinen Zimmer, das sie in Winterthur bewohnte, seit sie in der Lehre war. Sie wusste seit heute Morgen, dass sie die Prüfung bestanden hatte.
Nicht wie gut oder wie schlecht, aber ohne Brief, der sie bis heute von der Abschlussfeier hätte ausladen sollen, war es sicher, dass sie bestanden hatte. Der Lernbetrieb hatte auch nichts bekommen, das schien definitiv überstanden zu sein. Sie atmete immer wieder tief durch, schon seit der halben Stunde, als sie am Briefkasten auf den Pöstler gewartet hatte, der Gott sei Dank keinen Brief für sie hatte. Und dann kam das Telefon von Fabian, der einen Brief bekommen hatte und wis-sen wollte, ob sie auch einen hätte. Die Prüfung sei Scheisse gewesen, die Praktische ein Murks von A bis Z und überhaupt, er würde ganz sicher nichts wiederholen, warum sollte er auch.
Sabrina lehnte sich an die Wand zurück. Sie mochte sich kaum an die Tage der Prüfungen erinnern. Es schien ihr, sie hätte die letzten drei Wochen wie bewusstlos hinter sich ge-bracht. Das war alles weg, höchstens noch das Herzklopfen vor den einzelnen Prüfungen war ihr noch präsent, als sei es gestern gewesen. Das war alles wie verschwommen. Sie erin-nerte sich nicht an das Essen noch an das Schlafen gehen noch an das letzte Mal Lesen ganzer Kapitel aus ihren Theoriebü-chern bis spät in die Nacht. Sabrina schüttelte den Kopf, nun war es überstanden, sie konnte es immer noch nicht richtig glauben. Sie erhob sich und ging ins Bad.
Zuerst putzte sie sich eine gefühlte Viertelstunde die Zähne und dann blieb sie eine weitere Viertelstunde unter der Du-sche wie im strömenden Regen stehen. Dann nahm sie den Damenrasierer und entfernte säuberlich jedes Haar an ihren Beinen. Der prüfende Blick an die Scham folgte als nächstes. Sie hatte sich noch nie die Schamhaare rasiert, aber sie wuss-te, dass das viele ihrer Kolleginnen taten, weil die Herren nicht gerne Haare im Essen hätten, wie sie sagten.
Sabrina lächelte. Sie hatte im Moment keinen Herrn, den ih-re Schamhaare im Essen stören würde, aber was nicht war konnte ja noch werden. Also weg mit diesen Büscheln.
Nach dem Duschen ging sie in die Küche und inspizierte ih-ren Kühlschrank. Da waren noch dreiviertel eines kleinen Sa-lamis, Butter, etwas Brot in dem Gefrierfach, ein wenig gebra-tene Kartoffeln und ein voller Karton Büchsenbier, das war alles. Keine Cola, kein Mineralwasser, weder Salat noch Ge-müse. Sie nahm den Salami aus dem Schrank und taute das wenige Brot auf und die Butter. Dann setzte sie sich an den Tisch und schnitt dicke Ringe vom Salami ab. Sie wollte die dicken Scheiben Salami richtig kauen, das mochte sie. Sabrina hatte auch Durst und lächelte, als sie mitten im Morgen eine Büchse Bier aus dem Kühlschrank nahm. Das waren neue Töne, Sabrina und Bier am Morgen. Sie lachte, als sie sich das schöne grosse Bierglas sorgfältig bis obenhin füllte.
Die Prüfungen waren überstanden, mein Gott. Überstanden, zu Ende, keine Prüfungen mehr, keine Lehrer mehr, die sie kritisch beäugten, weil sie eine Frau war. Frau Mechatronike-rin, das war doch schon mal was und auf das hatte sie nun die letzten Jahre hingearbeitet und auf vieles verzichtet. Sie lächel-te still in sich hinein. Die Beziehung, die sie vor drei Jahren hatte, war an den unterschiedlichen Interessen gescheitert. Der Ex wollte von früh bis spät Compispielen und sie wollte über Automechanik und über den Rennsport diskutieren. Wenigs-tens vor oder nach dem Bumsen. Oder gut essen gehen, viel-leicht auch mal baden im See oder in Zürich einkaufen. TV und Kino waren weniger ihres.
Nach diesem Ex kam nichts mehr nach. Sie verglich jeden Kerl im Ausgang mit ihren älteren Arbeitskollegen und dieser Vergleich fiel nie zu Gunsten des Neuen aus. Und um die Typen vom Geschäft machte sie einen grossen Bogen, weil die alle liiert waren und eine Beziehung mit einem Kollegen aus der Schule dünkte sie ebenfalls keine gute Idee, weil das den Frieden in der Gruppe gestört hätte.
Sabrina mag Männer, das ist keine Frage. Aber wenn sie keinen hatte, war es wie es war und die Welt ging davon nicht unter. Aber nun, nach der Lehre, wäre etwas mehr doch schon angenehm. Sie lachte, als ihr das bei einem Bier um zehn Uhr morgens durch den Kopf schoss. Ob es am Bier lag? Danach ging sie mit dem Handy auf den Balkon und begann mit ihren Anrufen. Zuerst Mama und Papa, als nächstes wurde jeder einzelne ihrer Kollegen angerufen, wenn er denn frei war und wenn sie mal nicht am Telefonieren war, dann rief sicher einer bei ihr an, um die ominöse Frage zu stellen. Brief oder nicht, keinen, super, dann bis bald. Ja bis wann eigentlich?
Die offizielle Feier wird in einer Woche stattfinden. Aber so-lange wollte man ja nicht warten, um die guten Nachrichten zu begiessen. Ausser Fabian waren alle durch die Prüfung ge-kommen und über den sprach keiner mehr, den schoben alle einfach beiseite. Dann hörte sie bis anfangs Nachmittag nichts mehr von ihren Schulkollegen. Zwei drei Biere oder noch mehr war die letzte Meldung her, die bis zu ihr durchgekom-men war. Als sie um vier immer noch nicht wusste, wo denn das besagte gemeinsame Bier getrunken werden sollte, rief sie Ruedi an, der so etwas wie der Klassensprecher war. Der druckste rum. Er wollte partout nicht sagen, wo die besagte Feier stattfinden sollte. Das wunderte Sabrina. Normalerweise war sie immer akzeptiert und gerne gesehen. Dann kam ihr die erlösende Idee, warum Ruedi so blöd manövrierte.
„Geht ihr ins Puff oder was? Was spinnst du, seit wann darf ich nicht mehr mit?“ Ruedi blieb wortlos und dann meinte er, dass er die anderen zuerst fragen müsste, bevor er ihr erzählte, was auf dem Programm stünde. Das wäre nicht böse gemeint, aber die Jungs gingen mit solchen Sachen lieber diskret um.
„Diskret um, sag mal, spinnt ihr“? Sabrina begriff die Welt nicht mehr. Dann beendete sie das Gespräch mit der Bitte, sie doch bitte nicht aussen vor zu lassen, sie hätte heute auch Grund zum Feiern. Gegen sechs rief dann Lukas an, der Kolle-ge von Ruedi:
„Hör mal Sabrina, ich weiss, das ist blöd. Wir wollen über die Stränge hauen” und die Jungs gingen heute Abend zusammen in die Orangerie in Rosental, einem Swingerclub. Einer von ihnen kenne den Laden und das hätten sie sich schon lange mal vorgenommen und heute sei eh freundinnenfrei. An sie hätte keiner gedacht und es sei nicht ihre Absicht gewesen, sie irgendwie aussen vor zu lassen.
”Und in diesen Club dürfen keine Frauen?” Sabrina wusste nicht genau, was man unter einem Swingerclub verstand. Sie wusste, dass es kein Bordell war, aber wie es genau ablief, war ihr nicht bekannt. Lukas lachte:
“Nein Sabrina, da dürfen Mädchen natürlich rein. Aber das sind dann Frauen, die mit den anwesenden Herren bumsen wollen. Das ist der Grund, warum Frauen in Swingerclubs gehen”.
“Muss man das denn?” wollte Sabrina wissen. “Nein, müs-sen tut keine irgendetwas, aber es wird erwartet, dass sie nicht all zu kompliziert tut.”
“Wie heisst der Laden, hast du gesagt?” war die nächste Fra-ge von Sabrina und Lukas zögerte, als sie ihn nochmals um den Namen bat. Er wusste, dass Sabrina nun alles in die Wege leiten würde, um möglichst viel über diesen Club in Erfahrung zu bringen. Lukas befürchtete nicht, dass Sabrina die Jungs bei ihren Freundinnen verpfeifen würde. Aber ganz wohl war ihm bei dieser Sache nicht und sie einfach anzuschwindeln war auch nicht seine Art.
“Ich mach mich mal schlau”, meinte Sabrina, “und rufe dich nachher an, wenn ihr einverstanden seid”. Lukas schluckte leer und murmelte ein „bis bald“ und dann hängte er auf. Er informierte die anderen am Treffpunkt an der Autobahnrast-stätte neben Winterthur, dass sie nun Sabrina aussen vor lies-sen, was keiner wirklich wollte und er hätte ihr gestanden, was der Plan für heute Abend wäre. Sie wollte sich schlau machen, hätte Sabrina gesagt und dann hätte er nichts mehr von ihr gehört. Damit war das Thema erledigt.
Sabrina setzte sich zu Hause an ihren Schultisch hinter den Compi und googelte diese Orangerie. Dann las sie die ganze Seite einmal aufwärts und zurück. Das sah alles gut aus, das Restaurant wäre gross und schön, aber sie sah auch die vielen Liegen, die überall rumstanden und das war es nun wirklich nicht, wie Sabrina feiern wollte. Sie setzte sich wieder hinter ihren angeschnittenen Salami und kaute die letzte Scheibe halbhartes Brot. Die Kartoffeln hatte sie weggeschmissen, die waren ihr nicht mehr geheuer.
Es war mucksmäuschenstill in ihrer kleinen Wohnung. Kein Ton von oben oder von unten. Dann ging sie in ihr Wohn-zimmer und nahm die TV-Fernsteuerung in die Hand. Aber sie schaltete die Kiste nicht ein. Diese Situation ärgerte Sabrina bis ins Mark. Sie sass nun, weil sie ein Mädchen war, alleine an diesem wunderbaren Abend bei sich zu Hause, obwohl es so viele Gründe zum Feiern geben würde. Die Eltern hatten die gute Neuigkeit bereits erhalten, die Schwester interessierte es nicht und der Bruder war den ganzen Tag über nicht zu errei-chen, also auch gut. Der Chef hatte ihr gratuliert, als sie ihm erzählte, dass sie keinen Brief bekommen hätte und die Ar-beitskollegen kamen einer nach dem anderen ans Telefon, um ihr zu gratulieren, als sie mit dem Gruppenleiter telefonierte.
Sabrina setzte sich auf den Boden und grübelte. Warum ge-hen die Scheisskerle in so einen Laden, warum? Sie hatten alle Freundinnen und alle schienen bereit zu sein, diese Freundin-nen zu betrügen, wenn sie denn in diesem Laden irgendein Weib aufgabeln könnten, woran Sabrina keine Sekunde zwei-felte. Die Weiber, die dort verkehrten, dachten wahrscheinlich auch von morgens bis abends nur an Sex, also was soll daran spannend sein. Sie holte sich eine weitere Büchse Bier. Aber auch das schmeckte nicht mehr und Sabrina merkte, dass sie nun die Tränen zuvorderst hatte. Sie war enttäuscht, traurig, alleine gelassen und frustriert. Gut, sagte sie sich, Mädchen bleib positiv, warum wollen die Jungs in diesem Laden feiern gehen? Die bumsen gerne, ok, das würde sie auch gerne, wenn sie einen schönen Mann hätte. Gut, die Jungs waren alle gut, nicht schön, aber sympathisch und Ruedi war ein geiler Typ, keine Frage. Auch der Lukas würde jede Prüfung bei ihr meistern, auch wenn er so schrecklich gross ist, aber das muss ja nicht stören. Sabrina grinste, denn mit dem Grosssein ver-band sie die Meinung, dass er wahrscheinlich auch den gros-sen Schraubenschlüssel im oder am Sack hatte und nun merk-te sie langsam, dass es genug des guten Bieres war.
Sie schaltete die Kaffeemaschine ein und wartete unter der Balkontüre sitzend bis das grüne Licht anging. Endlich, drü-cken, einen doppelten Espresso. Sie rührte den halben Zucker sorgfältig um und setzte sich wieder hinter ihren Compi. Sie las die Kontaktanzeigen und das Gästebuch sicher 30 Seiten zurück. Und dann alle Veranstaltungen und die Kommentare unter diesen Ausschreibungen, oftmals Kerle, die nach Mäd-chen suchten, die sie begleiten sollten und anderseits meist ein Lob für die Veranstaltung, es schien den Kerlen gut in dieser Orangerie zu gefallen.
Sabrina war wütend, weil sie “nur” ein Mädchen war und irgendwie kam ihr auch noch die Frage zur Moral in den Sinn. Das schien keinen ihrer Kollegen zu beschäftigen, obwohl sie alle, wenigstens soviel sie wusste, eine feste Freundin hatten. Was sind das doch für Ego-Schweine. Die einzige, die heute Abend in diese Orangerie hätte gehen und vögeln dürfen, wä-re höchstens sie Sabrina gewesen, denn sie war die einzige ungebundene! Anderseits hatten es Mädchen doch einfach. Die Jungs schienen Damen zu suchen, also hat es nicht zu viele Frauen und demzufolge gingen die Mädchen wahr-scheinlich selten leer aus, wenn sie nicht leer ausgehen woll-ten. Nun musste Sabrina schon bald lachen. Die einzige, die wahrscheinlich zum bumsen kommen würde, wenn sie denn auch in diese Orangerie gehen würde, wäre sie. Schluss Punkt und nun?
Sie trank die letzte der Büchsen ihres Bierkartons aus und ging ins Bad. Sie konnte pissen wie ein Mann, wenn sie soviel getrunken hatte. Und sie war solide, das wusste sie von der Arbeit. Sie konnte sicher gleich lang und gleich intensiv bum-sen wie alle ihre Jungs, auch wenn sie schon lange keine Ge-legenheit mehr dazu hatte. Sabrina setzte sich wieder auf ihr kleines Sofa und stützte ihren Kopf mit beiden Händen an der Tischplatte auf.
“Interessiert mich das, will ich bumsen, oder will ich nur mit meinem zukünftigen Mann Sex haben? Sabrina, das ist Blöd-sinn. Erstens bin ich keine Jungfrau mehr und zweitens will ich auch meine Erfahrungen sammeln, bevor ich einem Mann für immer Ja sagen will. Und findet sich überhaupt einer, der mich will und den ich auch will?” Sie seufzte laut auf. Warum machten Jungs solche Scheisse und sie musste sich dann an einem Tag wie heute solche tiefsinnigen Gedanken machen. Musste sie das? Wirklich, warum? Machten sich die Jungs auch solche Gedanken? Sabrina grinste. Das war bei denen wie mit dem Autofahren. Im Zweifelsfall immer Vollgas, denn für irgendetwas war die Karre ja Vollkasko versichert. Sabrina zögerte und sah auf ihren Wecker in der Stube. Es war halb neun an diesem wichtigen Freitag in ihrem Leben und sie sass alleine auf ihrem Sofa und brütete Stumpfsinniges, was keinen interessierte. Und – die Scham hatte sie sich ja schon heute Morgen rasiert. War das eine Eingebung gewesen?
Mindestes eine Eingebung, sagte sich Sabrina grinsend und ging an den grossen Kasten. Sie nahm ein schwarzes Strand-kleid heraus und schlüpfte rein. Aber das war unsinnig lang, mehr katholisch als sexy. Dann fiel ihr die halbdurchsichtige lange Bluse in die Hände, die sie normalerweise mit BH über den Jeans trug, wenn sie mal abends ausging. Sie schaute sich ihre Hände an, die durch den transparenten Stoff klar und deutlich zu sehen waren. Sie stand auf und zog den BH aus. Und dann auch noch den blauen Slip, denn der war es ganz sicher nicht. Sie blickte sich in ihrem Spiegel im Bad an und mit nach vorne und hinten lehnen konnte sie sich in etwa ein Bild von ihr machen. Dann ging sie an den Schuhkasten und nahm die einzigen hohen schwarzen Pumps heraus, die sie besass. Diese trug sie vor einem Jahr bei der Konfirmation der Cousine. Für etwas sind diese Cousinen doch gut, denn ohne diese Konfirmation hätte sie keine hohen Schuhe. Als nächstes fiel ihr ein Goldlamé-Häkel-Teil in die Hände, das sie über dem dunklen Pullover trug, als sie mit ihren ehemaligen Schulkolleginnen noch was trinken gegangen war. Das kam alle Jahre mal wieder vor. Aber auch dieses extravertiertere Teil schlummerte die letzten sechs Monate unbenutzt in ihrem Kasten. Über der durchsichtigen Bluse war das Teil deplatziert und unter der Bluse nicht wirklich nötig, denn wenn sie schon in so einen Laden ging, dann wollte sie den Jungs auch mal ihre vollen runden Titten zeigen.
Sabrina zog das Goldlamé-Häkel-Teil weiter nach unten, sodass es wie ein Unterrock über ihre nun nackte Scham zu liegen kam. Sabrina stand wieder auf und begutachtete die neue Kombination. Oben durchsichtig und unten Goldlamé vor der nackt rasierten Mumu, die nur noch knapp zu sehen war. Mädchen, bitte einen Slip, sagte sie sich und wühlte in der Kommode. Aber da war nichts, ausser den groben Sloggys und irgendwelche schmaleren Teile mit Blümchen oder roten Rändern. Die konnten es auch nicht sein. Irgendwie war sie mit sich wieder zufrieden. Sabrina, du hast es versucht, aber du hast nichts anzuziehen. Deshalb konntest du leider nicht in diese Orangerie kommen, was du ja eigentlich gerne getan hättest. Weiber-Blabla, und in der Zwischenzeit vögelten die allerlei Weiber und lachten sich halbtot über die liebe Schul-kollegin, die bei sich zu Haus alleine und dank der sechs Büchsen Bier vollgetrunken mit dem Schicksal haderte.
Sabrina schaute sich nachdenklich im Spiegel an. Sie war bleich, farblos, sie begann sich gedankenverloren zu schmin-ken. Etwas Eyeliner, nur dezent, Rouge für die Wangen, den dunkelroten Lippenstift, die Kontur und viel Lipp Gloss und dann ging sie, immer noch mit Goldlamé und durchsichtiger langer aber als Rock viel zu kurzer Bluse in die Küche. Sie liess das kalte Wasser laufen und füllte sich ein grosses Halbli-terglas mit Hahnenburger. Sie schüttete das ganze Glas in ei-nem Zuge runter und gleich noch ein weiteres, damit ihr Bier-pegel möglichst verdünnt wurde. Das half nicht unbedingt gegen den Alkohol, aber sie hatte den Eindruck, dann deutlich nüchterner zu wirken als ohne das viele Wasser. Nochmals auf die Toilette gehen und Sabrina war nun fest davon über-zeugt, dass wenigstens ein Teil des vielen Bieres wieder raus-geschafft war.
Will ich oder will ich nicht? Es war in der Zwischenzeit be-reits halb zehn und sie gab sich einen Ruck. “Jawohl, Scheiss-kerle, wegen euch gehe ich in einen Swingerclub. Ich will mich heute nicht alleine betrinken, das habe ich nicht ver-dient. Nicht heute!”
Sabrina liess ihren Mini etwas warmlaufen und kontrollierte die Überwachungsinstrumente, die Wassertemperatur, den Benzindruck und die Öltemperatur. Sie war sicher die einzige Frau auf der Welt, die so was tat, bevor sie in den Swingerclub fuhr. Wo Rosental war wusste sie. Sie ging auf die Autobahn und verliess diese erst in Münchwilen, um das langsame Durchfahren von ganz Wängi zu vermeiden. Nun wollte sie plötzlich vorwärts machen. Sie fürchtete sich davor, dass sie dann vor der Türe stehen bleiben würde, weil sie der Mut ver-lassen hatte. Sie parkierte auf dem grossen Parkplatz dieser Orangerie ganz hinten und dann balancierte sie auf diesen blöden und gefährlichen Stöckelschuhen über die Steine bis zum Trottoir. Das dem Haus entlang laufen fand sie doof, denn sie wollte nicht unbedingt vor dieser alten Fabrik gese-hen werden. Sie huschte behände der Wand entlang und dann vorne rechts rein, das hatte sie im Internet auf der Seite dieser Orangerie gesehen. Als sie vor der Türe stand, öffnete sich diese wie von Geisterhand und ein älterer Herr grinste sie sympathisch an:
“Du bist zum ersten Mal hier, gell?”, meinte er und blickte sie an. Es war ihr irgendwie unrecht in ihrem Aufzug mit den halb nackten Titten und dem Goldlamé-Gehäkel vor der Scham, aber der ältere Herr schien das gar nicht zu beachten.
“Hast du abgemacht?” wollte er dann wissen:
“Heute ist Freitag, es ist gemischt, das heisst, es hat auch ein-zelne Herren heute Abend bei uns im Club”.
Sabrina versuchte einen Blick in das ein halben Stock höher gelegene Restaurant zu werfen, ohne dass das gleich bemerkt wurde. “Schau dich nur um“, forderte sie der ältere Herr auf und stieg die Treppe hinauf. Sabrina folgte ihm und blickte in ein grosses Restaurant. Viele der Tische waren besetzt. Weiter hinten sah sie eine lange Bar, aber sie konnte nicht erkennen, ob ihre Kollegen dort irgendwo waren.
“Wen suchst du?” fragte der weisshaarige Mann mit leiser Stimme. Sabrina schaute ihn an und dann brach es aus ihr heraus:
“Meine Schulkollegen feiern hier ohne mich den Lehrab-schluss und ich wollte nicht alleine zu Hause bleiben. Geh ich so da rein?” Sabrina blickte an sich runter.
“Gleich um die Ecke sitzen 8 oder 9 Jungs alle in deinem Alter. Ich nehme an, dass es diese Herren sind und richtig an-gezogen bist du bei uns immer. Auch wenn du mehr als das trägst, was du nun angezogen hast. Aber das ist superschön und sexy, du wirst den Herren bei uns gefallen, nicht nur dei-nen, die dich nicht zu uns mitnehmen wollten. Oder täusche ich mich? Und du bist zum ersten Mal in so einem Club? Eine Frage, bist du 18 Jahre alt?”
Sabrina bejahte. “Dann musst du folgendes wissen und bitte auch zu Herzen nehmen. Du alleine bestimmst, was du in diesem Laden tust und was du nicht tun willst, niemand sonst. Und wenn einer ein Nein nicht versteht, dann rufst du eine Bedienung und die wird dann sehr schnell mit dem Kerl fertig, du darfst dich darauf verlassen. Wir wollen, dass es dir wohl bei uns ist. Du sollst dich bei uns geborgen fühlen. Ohne das hast du eh keine Lust und wir möchten ja, dass es dir bei uns gefällt, du sollst es bei uns in der Orangerie schön haben”. Diese Worte beruhigten Sabrina einigermassen.
„Unten links und dann rechts ist die Garderobe. Dort kannst du deine Tasche versorgen. Alles andere behältst du an und wenn du uns verlässt, bezahlst du, was auf deiner Schlüssel-nummer registriert ist.“ Er übergab Sabrina einen roten Bändel mit einem Schlüssel daran, die 31. “Du wirst es finden und dann kommst du wieder hier hoch und bitte nimm ein Bade-tuch aus dem Regal unten, das brauchst du nachher zum Draufsitzen”. Sabrina ging mit klopfendem Herzen nach un-ten. Den Spind fand sie ohne Probleme und mehr als die Ta-sche hatte sie nicht zum Versorgen. Dann stieg sie wieder die Treppe hoch zum weisshaarigen Mann:
”Kommst Du mit mir?” fragte Sabrina und der Alte lachte:
“Soll ich dich an der Hand nehmen?”
“Nein, natürlich nicht” und sie folgte dann dem Mann, der bedächtig die wenigen Stufen nach oben ging. Unter der Türe blieb er stehen und schaute nach links:
“Sie sitzen alle noch dort hinten in der Ecke und werden ganz sicher staunen, wenn sie dich sehen”.
“Waren sie denn bislang nicht mit irgendwelchen Frauen?” wollte Sabrina wissen und der Alte grinste und blickte Sabrina lange an:
“Ist einer von denen dein Freund?”
“Nein, das sind wirklich nur Schulkollegen”.
“Gut, dann komm und sei selbstsicher, die werden Augen machen. Du bist eine wunderschöne Frau. Also geh stolz und aufrecht zu diesen Lümmeln, die dich nicht mitnehmen woll-ten”.
Sabrina stand dicht hinter dieser gelben Türe. Nach den Prü-fungen könnte sie nie mehr was erschüttern, glaubte sie noch heute Morgen, als der Pöstler keinen Brief für sie hatte. Aber nun stand sie da mit Herzklopfen bis zum Hals in einer als Rock viel zu kurzen und viel zu durchsichtigen Bluse mit ei-nem Goldlamé-Überwurf um die Hüften, um die nackte Scham zu verdecken, weil sie keinen passenden Slip hatte. Oder keinen tragen wollte, darüber war sie sich noch nicht sicher.
Der Alte stand lächelnd neben ihr und sagte gar nichts mehr. Sabrina holte tief Luft und ging dann durch die Türe in den schummerig beleuchteten Raum. Aber er war immer noch hell genug, um ihre nackten Titten aufleuchten zu lassen. Sabrina zögerte und dann drehte sie sich nach links zu den Jungs um. Diese blickten alle wie gebannt auf die einzelne Dame, die nun in das Lokal trat. Sie ging mit langsamen klei-nen Schritten auf die drei Sofas mit den Jungs zu, die im Eck zu einander standen. Alle neune waren sie hier, einer neben dem anderen hinter grossen Bieren und Weisswein sitzend.
Sabrina steuerte auf die Lücke zwischen den Sofas zu und blickte einen nach dem anderen aufmerksam an. Da war Ruedi, Lukas auf der anderen Seite und alle blickten wie ge-bannt auf die Frau vor ihnen. Sie schienen sie nicht zu erken-nen, wahrscheinlich, weil keiner damit rechnete, sie hier zu sehen. Natürlich hatte sie etwas Rouge aufgelegt und die Lip-pen mit einem dunkelroten knalligen Lippenstift bemalt, plus viel Lipp Gloss und Sabrina realisierte in diesem Moment, dass wahrscheinlich keiner ihrer Schulkollegen sie je im Tenue Ausgang mit offenen Haaren und auf hohen Schuhen gesehen hatte. Für die Jungs war sie das kleine Mädchen mit den un-scheinbaren zusammengerafften braunen Haaren, die meist in zu grossen Jeans und in viel zu weiten Pullovern mit ihnen zur Schule ging.
Sabrina blieb wie angewurzelt etwa zwei Meter vor den Sofas stehen und blickte die Jungs in der Runde an. Dann raff-te sich Ruedi hoch und sagte ein erschrockenes, aber höfli-ches:
„Guete Aabig“
„Warum grüsst du mich noch einmal, wir haben heute doch bereits miteinander telefoniert“, sagte Sabrina laut und deut-lich. Dann schoss Lukas hoch:
„Mein Gott, die Sabrina, ich glaube es nicht. Was machst denn du da?” Sabrina konnte ihm keine Antwort mehr geben, denn nun schossen sie alle hoch und wollten sie zur Begrüs-sung küssen.
„Aber aber, meine Herren, ihr habt mich in der Schule auch nie geküsst, beruhigt euch wieder.“ Sabrina musste nur noch lachen. Da standen sie nun um sie herum und blickten faszi-niert auf ihre grossen Titten. Diese Brüste hatte sie auch in den vier Jahren gehabt, die sie miteinander zur Schule gingen. „Ihr seht mich ja nun nicht zum ersten Mal oder übersteigt das euer Vorstellungsvermögen, dass ich ohne Arbeitshosen an-ders aussehe. Ihr seid vier Jahre neben mir herumgesessen und keiner hat mich je genau angesehen!“ Sabrina genoss ihren Auftritt. Das war die kleine süsse Rache für das “Aussen vor”.
„Gefällt euch diese Bluse?“ Dabei strich sie den dünnen Stoff nach unten, damit die Form ihrer grossen schönen run-den Titten richtig zur Geltung kam. Und dann ergriff sie den unteren Rand der Bluse. Sie zögerte, aber der Reiz war zu gross. „Und dass ich ein Mädchen bin, hat sicher auch keiner geglaubt,“ grinste sie, als sie mit einem Ruck den Saum der kurzen Bluse nach oben zog und so den Kerlen ihre nackte und rasierte Muschi einen Augenblick lang zeigte. Der erste, der sich wieder richtig erholte, war der kluge Lukas. Er setzte sich und bat Sabrina, doch neben ihm Platz zu nehmen. „Wie in der Schule, da bist du ja auch die meiste Zeit neben mir gesessen“.
„Darf ich dir etwas zum Trinken holen gehen?“ war seine nächste Frage. „Ich habe zu Hause schon sechs Büchsen Bier getrunken, weil es mir alleine zu langweilig war. Ich glaube, ich sollte damit eher aufhören“. Lukas bat die Bedienung um ein weiteres Glas und schenkte Sabrina ein klein wenig Weisswein ein, den die Runde nebst dem Bier trank.
„Sabrina, ich möchte dir zur bestandenen Prüfung gratulie-ren. Das war super und ich bin richtig froh, dass du es ge-schafft hast. Gedenken wir an dieser Stelle auch dem Fabian, obwohl er am Versagen nicht ganz unschuldig war. Das Ler-nen war nicht seins, vielleicht ist er doch noch so klug und macht die Prüfung nach.
Und dann Sabrina – ich sehe eine bildschöne junge Frau, die ich seit vier Jahren kannte, aber noch nie richtig ange-schaut habe. Du siehst riesig aus, Kompliment und Gratulation und bitte verzeih uns, dass wir nicht den Mut gehabt haben, dich von vornerein mitzunehmen. Ich hätte nie geglaubt, dass du den Mut haben würdest, uns in einen Swingerclub zu be-gleiten, und ich habe nie gesehen, was du für eine schöne Frau bist. Gut, das schöne Gesicht war ja immer da, aber die tolle Figur und die geilen Titten hast du uns gekonnt vorenthal-ten“. Er hob sein Glas auf Sabrina:
„Wir sind stolz darauf, dass wir eine so gute und eine so toll aussehende Klassenkameradin hatten.“
„Willst du wie dein Vater in die Politik?“ lachte Sabrina, „und jetzt beruhigt euch bitte. Ich freue mich, dass ich auch mit euch zusammen hier sein darf.“ Sie stiessen an und Sabri-na schaute sich nun zuerst einmal in diesem Raum um. Die Bar und oben drüber diese Veranda mit den Liegen und dort auf diesen Liegen waren Leute am Bumsen. Sie hörte auch die dazu passenden Geräusche und blickte Lukas an, der neben ihr sass:
„Hast du die da oben gesehen?”
„Ja, die sind aus diesem Grund hier“.
„Gehören die zusammen oder sind das Paare, die sich hier zufällig gefunden haben?”
„Beides ist möglich, das weiss ich nicht“, antwortete Lukas und Sabrina hakte gleich nach:
„Du bist derjenige, der diesen Laden bereits gekannt hat, gell?“ Lukas grinste:
„Wundert dich das“?
„Nein, das Gegenteil hätte mich gewundert. Aber gehst du mit deiner Freundin hierher?“ wollte Sabrina als nächstes von ihm wissen:
„Ja, sie brachte mich hierher“. Sabrina lachte. „Nun Lukas, ich weiss ja, wie beschlagen du bist. Das hätte ich an deiner Stelle auch gesagt.“
„Nein, das stimmt wirklich. Barbara, meine Freundin, steht auch auf Frauen und damit sie das ausleben kann, kommen wir immer wieder hierher in diese Orangerie“.
„Und du guckst zu oder bumst du dann andere?“ Lukas lä-chelte:
„Das geht dich einen Dreck an, Sabrina. Hier sagt keiner, was er wo mit wem gemacht hat, das gehört sich hier so.“
„Das ist für einen wie du ganz praktisch.“
„Ja“, gab er lapidar zur Antwort, „das ist sicher sehr prak-tisch für einen wie ich bin“. Ruedi sass die ganze Zeit stumm gegenüber Sabrina. Er brachte kein Auge mehr weg, er schien völlig fasziniert von ihr zu sein. Das bemerkte auch Lukas, der Sabrina anlachte:
„Nimm dich vor dem in acht, der ist im Moment Single“. Sabrina spürte ihr Herz klopfen und blickte lange zu Ruedi rüber:
„Du bist Single, warum? Oder erzählt Lukas das, damit ich meine Hemmungen abbaue?“
„Nein, meine Freundin hat einen anderen, wahrscheinlich schon seit längerem. In dieser Beziehung war der Wurm drin und ich war irgendwie froh, dass sie diesem Stress ein Ende bereitet hat. Kommst du mit mir nach draussen, ich möchte eine rauchen?“ fragte er dann. Sabrina antwortete zögernd:
„Ich komme gerne mit dir nach draussen in den Garten, aber bitte ohne das Rauchen, das nervt mich und das stinkt.“ Ruedi legte seine Zigaretten wieder auf den Tisch und erhob sich. Das wunderte Sabrina und sie fragte nach:
„Soll ich deine Zigis nicht mitnehmen?“
„Nein, wenn es dich stört, geht es auch ohne rauchen“, meinte Ruedi. Sabrina erhob sich und folgte ihm in den Gar-ten. Unter der Türe standen einige mit Zigaretten in der Hand, Sabrina drängte weiter in den Garten. Sie ging die Treppe nach unten und blickte sich um.
„Komm“, sagte sie zu Ruedi und steuerte auf die Bank zu, die mitten im Gras stand. Sie setzte sich auf die Kissen und Ruedi nahm ihr gegenüber in einem einzelnen Sessel Platz. In der Mitte stand ein langer niedriger Holztisch, auf welchem Sabri-na ihre Beine hochlagerte. Dann erschrak sie und blickte auf ihre hochhackigen Pumps. So etwas macht Frau nicht in sol-chen Schuhen. Sie kuschelte sich auf die Sitzbank und zog leicht abgedreht die Knie an. Dabei registrierte sie die heissen Blicke von Ruedi, der sie wie gebannt musterte. Das irritierte sie, kam ihr irgendwie nicht richtig rein, denn schliesslich kannte dieser Ruedi sie schon seit vier Jahren, ohne dass er in ihr die Frau gesehen hätte.
Plötzlich fiel ihr auf, dass er immer wieder verstohlen an ih-re angezogenen Beine schaute. Es wurde ihr bewusst, dass er wegen der angezogenen und abgewinkelten Beine ungehin-dert an ihre Mumu blicken konnte:
„Ouii, das wollte ich nicht“, sagte sie errötend und liess die Hand vor ihrer Muschi nach unten hängen:
„Ich bin es nicht gewohnt, ohne Slip vor jemandem zu sitzen.“
„Du siehst richtig geil aus und du hast eine irre geile Mu-schi“, stammelte Ruedi und genierte sich vor ihr. Sabrina lach-te:
„Soll ich die Hand wieder wegnehmen?“ Sie genoss diese un-gewohnte Aufmerksamkeit, die ihr gerade Ruedi entgegen-brachte. Er war der Sohn des Besitzers einer grossen Garage vor Ort und der Klassensprecher mit Meisterambitionen und nun sass er ihr gegenüber und versuchte verzweifelt, einen verstohlenen Blick auf ihre nackte Muschi zu werfen. Sie mus-terte ihn lange mit einem Lächeln um die Augen.
Sabrina hatte sich immer als schönes Mädchen empfunden. Nur hatte anscheinend keiner der Klasse davon Notiz genom-men, bis sie ohne Slip dafür mit einem Goldlamé-Häkel-Hängerchen um die Hüften und mit einer durchsichtigen Bluse vor ihnen gestanden hatte. Sabrina legte ihre Hand wieder auf ihren Oberschenkel, wohlwissend, dass damit der Blick nach unten zwischen ihre Beine wieder frei war. Gleichzeitig zog sie die Beine noch etwas weiter nach oben, was den Blick auf ihre volle Scham sicher noch verbessern würde.
Sabrina grinste, sie hätte von diesem Tag alles erwartet, aber sicher nie, dass sie in einem dunklen Garten halbnackt vor Ruedi sitzen würde und der um seine Fassung rang, weil er ihre Muschi sah. Sie musste nur noch lachen. Was war das für ein Tag. Zuerst kein Brief, Gott sei Dank, dann das Telefon wegen Fabian, das war Scheisse, dann das Ausgeladen sein vom versprochenen Feiern mit den Schulkollegen und dann hatte sie den Mut, halbnackt in diesen Bumsclub zu gehen und nun sass sie ohne Slip mit angezogenen Beinen vor dem Klassenprimus und der starrte an ihre Mumu und kriegte kei-nen Ton mehr raus. Sabrina konnte das Lachen nicht mehr unterdrücken:
„Lachst du mich aus?“ wollte Ruedi nun schüchtern wissen. „Nein, natürlich nicht. Aber ich habe mir überlegt, was heute alles passiert ist. Vom Brief über die Telefongespräche über das Sitzengelassen werden von den Schulkollegen und nun sitze ich halbnackt vor dir und du bewunderst meine Muschi. Das glaubt mir keiner, das gibt es gar nicht“.
„Ich kann gar nicht genug von dir sehen, ich bin völlig er-schüttert, dass ich in dir nie die schöne Frau gesehen habe, die du bist. Für mich bist du immer die liebe weibliche Stiftin ge-wesen, die Angst vor der Abschlussprüfung gehabt hat, ob-wohl sie in der Theorie immer die Beste war. Und nun sitzt du vor mir und ich sehe dich zum ersten Mal richtig als Frau.“
Es kribbelte in Sabrina wie wild. Sie spürte ihre Nippel, die Muschi pochte, sie spürte seine Blicke buchstäblich an ihrer Scham brennen. Sie atmete tief durch und dann streckte sie ihre Beine und legte beide trotz der Pumps auf den tiefen Tisch zwischen den beiden. Dabei blickte sie Ruedi richtig tief in die Augen. Er hielt dem Blick stand und seine Augen irrten wieder nach unten in Richtung ihres Schosses. Sabrina schob sachte ihre Beine etwas weiter auseinander. Dann noch ein wenig mehr, bis sie gut und gerne die Beine einen halben Me-ter gespreizt hatte. Ruedi schaute ihr fasziniert zu. Sabrina lächelte und schob auch noch ihre dunkle durchsichtige Bluse weiter nach oben, noch weiter, bis an die Scham und noch ein wenig weiter, so dass ihre Mumu nun frei zu sehen war:
„Gefällt sie dir, meine Mumu?“ fragte sie leise und er hechelte nach Luft, als er zustimmend den Kopf schüttelte.
„Du siehst riesig aus mit deiner rasierten Muschi“, stammel-te er. Sabrina atmete ein weiteres Mal tief durch:
„Ich habe auch schöne Titten, glaub mir“, lachte sie und lehn-te nach vorne. Dann zog sie mit einem Ruck die Bluse über den Kopf und legte sie neben sich auf die Bank. Sie sass nur noch mit dem Goldlamé-Häkel-Hängerchen um die Hüften nackt vor ihm und lächelte ihn verlegen an:
„Es freut mich, dass ich dir gefalle, das macht auch mich geil,“ meinte sie nach kurzem Zögern und gleichzeitig stellte sie ihre Beine am Tisch an und machte einen runden Rücken, sodass ihre Muschi weiter nach oben gerichtet noch besser sichtbar war. Ruedi schnaufte und dann sah Sabrina auch die Beule in seinen Boxershorts. Sie schaute offensichtlich auf seine Hose und lächelte:
„Ok,“ Sabrina erhob sich und ging langsam um den Tisch her-um zum Stuhl von Ruedi:
„Rutsch nach vorne“, bat sie und Ruedi tat wie gewünscht. Sabrina setzte sich auf seine Beine und kam ihm mit dem Ge-sicht ganz nahe. Ihre Arme lagen locker um seine Schultern und sie kam ihm ganz langsam immer näher, bis ihre Lippen seinen Mund berührten. Dann packte sie ihn mit aller Kraft und zog ihn heftig an sich. Sie küsste ihn mitten auf den Mund, sie öffnete ihre Lippen und fand seine Zunge sofort und zärtlich bereit zum Küssen. Ihre Hände glitten nach unten auf seine Shorts und dann hatte sie seinen steinhart erigierten Pe-nis zuerst in einer, dann in beiden Händen. Sie drückte das Teil so fest es ging und sie küsste ohne Ende. Auch Ruedi konnte sich nicht mehr zurückhalten und griff Sabrina voll an ihre Titten und an die Muschi. Er steckte seine Finger in ihre bereits klitschnasse Scham, er streichelte ihren Busen und mit der anderen Hand ihre Klitoris und dann liebkoste er ihre gros-sen blütenweissen Titten. Die beiden brannten lichterloh.
Dann fragte er ausser Atem:
“Verhütest du, bitte sag ja“, und Sabrina lachte:
„Ja, obwohl ich seit Jahren keinen Freund mehr habe.“ Sie hatte die Frage begriffen. Sachte schob sie seine Shorts nach unten, damit sein toller Pimmel frei dastehen konnte. Dann rutschte sie weiter nach vorne und hängte ihre Beine über die beiden Armlehnen und liess sich langsam in Richtung seines Penis nach unten sinken. Ihre Mumu war sehr eng. Sie spürte seine harte Eichel an ihrer Muschi und sein Teil drang in ihre Scham ein. Sie war richtig nass unten, es fühlte sich wunder-bar voll und satt an, es war ein tolles Gefühl, als dieser grosse und steinharte Pimmel in ihr steckte. Sabrina genoss es lang-sam und intensiv, sie hob sich sachte nach oben und dann liess sie sich wieder zärtlich nach unten gleiten. Dabei küsste Sabrina ihn unentwegt, als sie ihn Stoss um Stoss vögelte, wunderbar intim und zärtlich.
Sabrina glühte mitten in dieser Nacht. Sie hatte alles um sich herum vergessen, sie wollte nur noch spüren und genies-sen, vögeln, streicheln und diesen Ruedi immer weiter lieben. Sie erschrak fast, als er immer mehr schnaufte und spürte dann auch, wie sein Glied immer dicker wurde. Dann kam er mit einem Schrei zum Orgasmus. Er spritzte Stoss um Stoss und das war wunderbar für Sabrina. Das war innig heiss und sie spürte, dass auch bei ihr der Orgasmus kam. Langsam, fast schwebend, nahm dieses Gefühl überall von ihr Besitz. Sie lehnte sich nach hinten, immer noch mit beiden Beinen über den Armlehnen hängend. Sie vögelte die Muschi fest und be-stimmt auf seinen Pimmel gedrückt und bebte und seufzte, als es ihr kam. Sie war nicht wirklich laut, aber ihr Orgasmus war trotzdem deutlich zu sehen und zu hören. Danach stoppte sie und schaute Ruedi zögernd an:
„War das ok für dich?“ wollte sie wissen:
„War das gut so?“
„Das war wunderbar“, meinte er „und für dich?“
„Riesig, ich habe es voll genossen und einen Orgasmus ge-habt, was bei mir nicht immer einfach war“. Sabrina erhob sich etwas und nahm seinen Pimmel aus ihrem Schoss. Sie streichelte ihn sachte und meinte dann grinsend zu Ruedi:
„In dieses Teil könnte ich mich glatt verlieben“.
„Das darfst du, denn dieser Schwanz hat sich soeben un-sterblich in deine Mumu verliebt“. Sabrina lachte:
„Nun greifen wir mal nicht vor. Der Fick war supi und dass ich dich mag, wusste ich schon vorher. Mein Gott, was haben wir gemacht?“
Ruedi zögerte und dann meinte er trocken:
„Wir haben ohne Gummi gevögelt und das war ganz einfach grossartig. Das hätten wir eigentlich nicht tun sollen, aber wenn du einverstanden bist, gehen wir morgen zum Test ins Kantonsspital in Winterthur und dann muss keiner Angst ha-ben. Und wenn du Lust hast, dann können wir mit einem gu-ten Resultat gleich weiter bumsen, bei mir oder bei dir“.
„Würdest du mich denn zu dir nach Hause nehmen?“ wollte Sabrina wissen:
„Und deinem Vater vorstellen?“ Ruedi schaute Sabrina lange an:
„Du bist nicht weniger als ich, Sabrina, und wahrscheinlich hast du eine bessere Abschlussprüfung als ich gemacht und wenn nicht, ist es ebenfalls egal, denn du bist wie ich eine Kfz-Mechatronikerin und ich weiss, dass du eine gute bist“.
„Im Job oder beim Bumsen?“
„In beidem“, antwortete er lächelnd. Dann erhob sich Sabrina und schaute sich um. Sie erstarrte, als sie oben an der Treppe die anderen 8 Jungs sah, die bestens platziert anschei-nend alles und im Detail bestens mitbekommen hatten. Sie hielt sich die Hand auf die Scham, als sie wieder ins Haus zurückwollte. Dann rief ihr Lukas zu, dass sie unten gleich links eine grosse Dusche finden würde und dann weiter hinten am Ende der Garderobe könnte sie ein frisches Badetuch nehmen.
Sabrina und Ruedi packten ihre Kleider und gingen du-schen. Dann liefen sie wieder beim Empfang vorbei ins Res-taurant. Hinten standen immer noch Reste ihres Weissweines und einer nach dem anderen der anderen Jungs kam wieder zur Sitzgruppe. Keiner sagte ein Wort, keiner fragte was und keiner meinte, eine blöde Bemerkung machen zu müssen. Sie bestellten nochmals Weisswein oder Panaché, Lukas über-nahm das inklusive der Rechnung. Danach fragte Lukas süffi-sant lächelnd:
„Dürfen wir gratulieren?“
„Wozu?“ wollte Sabrina wissen.
„Zum Nachwuchs, die Abschlussprüfung war vorher schon besprochen“, grinste der Blödmann.
„Wir hatten keine Zeit mehr für die Gummis, aber es war gut und geil so, glaub mir“, spöttelte Sabrina:
„Bist du eifersüchtig?“
„Ja, das gebe ich zu, das war riesig geil, was ihr da zusam-men gevögelt habt. Das hätte ich dir gar nicht zugetraut. Dass der liebe Ruedi ficken kann, das wusste ich schon vorher“.
„Willst du mir einheizen, mein Lieber?“ fragte Sabrina zu-rück: „Vielleicht wusste Ruedi ja auch schon vorher, dass ich vögeln kann“.
Das machte Lukas nachdenklich:
„Ich hätte geschworen, dass ihr zum ersten Mal miteinander gevögelt habt. Aber man kann sich täuschen. Normalerweise erzählt mir Ruedi, was er an seinen Haken hängt.“
„Aber vielleicht nicht, wenn es sich um die schöne Schul-kollegin handelt“, flapste Sabrina zurück, während dem Ruedi wortlos neben den beiden sass. Dann drehte sich Sabrina Lu-kas zu:
„Also gut, obwohl man hier nicht alles zu sagen pflegt. Ja, ich habe zum ersten Mal mit Ruedi gevögelt. Aber ich hoffe, nicht das letzte Mal. Genügt dir das?“
„Ladet ihr mich zu eurer Hochzeit ein?“ wollte dann Lukas mit einem Grinsen wissen und Sabrina erschrak fast, als Ruedi mit bestimmter Stimme sagte:
„Das verspreche ich dir, wir laden dich zu unserer Hochzeit ein. Und ich sage dir auch immer, wenn wir zusammen an die Hot Chili gehen oder an den gemischten Samstag hier in der O.“ Ruedi lachte und bat dann um Aufbruch:
„Ich bin müde, glücklich und ich möchte den Rest der Nacht alleine mit Sabrina verbringen. Hat einer was dagegen?“ Die Gruppe ging nach unten und Sabrina alleine in die Paare-Garderobe. Sie nahm ihre Tasche aus dem Schrank, mehr hat-te sie nicht. Sie putzte das Gras von ihren hohen Schuhen ab und draussen vor dem Spiegel hatte sie ausreichend Zeit, ihr Gesicht aufmerksam zu mustern. Sie blickte in ein glückliches, zufriedenes und entspanntes Gesicht und musste lächeln. Was war das heute für ein Mega-Tag, besser geht nicht.
Die Jungs kamen und gingen nach dem Bezahlen gemein-sam auf den Parkplatz der Orangerie. Dann verabschiedeten sie sich, einer nach dem anderen und Sabrina blieb einfach vorne in der Mitte stehen.
„Komm, lass deine Karre hier, wir haben viel zu besprechen und noch mehr zu feiern“. Sabrina stieg in seinen grossen Mercedes und die beiden fuhren gemütlich nach Winterthur. Sabrina hatte keine Ahnung, wo Ruedi wohnte. Er fuhr in das alte Villenviertel beim Schloss Hegi und stellte das grosse Auto neben ein altes, herrschaftliches Haus.
„Wohnen deine Eltern hier?“ wollte Sabrina wissen. „Nein, nur meine Schwester und meine Brüder, ich stelle sie dir mor-gen vor. Darf ich dich als meine neue Freundin vorstellen?“ Sabrina schluckte leer:
„Natürlich, warum nicht, ich fühle mich geehrt“. Sie blickte ihn lange an und dann trippelte sie hinter ihm her durch einen grossen alten Wintergarten ins Haus. Alte und schöne Möbel, alles war gediegen hier und es gefiel Sabrina spontan in die-sem Ambiente, das so anders war als bei ihren Eltern zu Hau-se. Sie gingen nach oben in den ersten Stock und dann nach hinten in ein riesiges Schlafzimmer. Ruedi nahm frische Bett-wäsche aus dem Schrank und Sabrina zog das grosse Bett rou-tiniert und perfekt frisch an. Sie liebte diese Hausfrauenjobs. Ruedi gab ihr eine neue Zahnbürste und dann ging es ins Bad und ab ins Bett. Nackt, wie Gott sie schuf.
Sabrina sagte nichts mehr. Sie legte sich auf den Rücken und spreizte die Beine, als er ihre Mumu lecken wollte. Dann glitt er nach oben und vögelte sie noch einmal wunderbar durch und sie presste ihre Scham zusammen, damit auch jeder Tropfen den Weg zu ihr fand. Als er von ihr abliess, drehte sie sich um und blies ihm noch zärtlich seinen Pimmel. Dann ging sie wieder ins Badezimmer und putzte sich nochmals die Zähne. Als sie wieder ins Bett kam, lag er auf dem Rücken und lächelte Sabrina an:
„Ich glaube, der Lukas hat auch dieses mal recht. Wir müs-sen ihn zu unserer Hochzeit einladen, das dürfen wir nicht vergessen“.
„Auch zur Taufe gell“, lachte Sabrina. Ihr fielen die Augen zu, sie war grausam müde und wenig später schliefen beide lange und tief. Am nächsten Morgen stand das nächste Prob-lem an. Unten im Esszimmer sassen weitere Teile der Familie, die anscheinend zum Gratulieren gekommen waren. Sabrina hatte nichts anderes zum Anziehen als die durchsichtige Bluse und das Goldlamé-Häkel-Teil, das nichts verdeckte, aber auf alles Fehlende aufmerksam machte. Sabrina stand zögernd vor dem breiten Bett. Ruedi grinste und meinte, dass sein Vater eh kein Kostverächter wäre und schliesslich seien sie gestern am Feiern gewesen, also was soll’s.
Sabrina genierte sich grauenhaft, als sie in diesem Aufzug nach unten gehen musste. Ruedi ging voran und begrüsste laut lachend und fröhlich seinen Vater und seine Mutter. Sabrina hatte vorher gar nicht bemerkt, dass auch die Mutter gekom-men war. Der Vater gratulierte seinem Sohn zur bestandenen Lehrabschlussprüfung und die Mutter küsste ihn lieb. Dann drehte sich Ruedi zu Sabrina und stellte sie seiner Familie vor. Auch der kleine Bruder blickte gebannt auf Sabrina und die Schwester zog die Augenbrauen nach oben, als sie Sabrina kritisch musterte.
“Erschreckt nicht, wir hatten gestern viel zu feiern. Auch Sabrina hat ihre Lehrabschlussprüfung als Mechatroniker ge-schafft und dann waren wir aus, haben genug getrunken und nachher ging einiges verloren, bitte seid uns dafür nicht böse“, schwindelte er. “Normalerweise trägt die Sabrina Arbeitshosen und Drilchhemden, aber zum Feiern geht es auch mit weni-ger”. Der Vater lachte und seine Augen glänzten. „Du bist wie mein Sohn Mechatronikerin?“ fragte er nochmals nach. „Wir brauchen Unmengen an qualifizierten Arbeitskräften und ich bin glücklich, wenn mein Sohn auch beim Vergnügen mal an unseren Betrieb denkt. Und einen guten Geschmack hat er auch, du bist eine wunderschöne Frau mit tollen Titten. Ent-schuldige, wenn ich das sage, aber man sieht es gut“.
„Ist schon gut, ich weiss. Wenn ich geahnt hätte, dass ich heute Morgen hier meinen Kaffee trinken würde, dann hätte ich meine Arbeitshosen und das besagte Drilchhemd gleich mitgebracht“.
„Nein nein, das gefällt mir viel besser, so wie du jetzt ange-zogen bist“, grinste der Vater und die Mutter schaute ihn böse an. „Bitte hör auf, das arme Mädchen so in Verlegenheit zu bringen.“ Und die Tochter meinte: „Wenn sie verlegen wäre, dann hätte sie ja mehr anziehen können“, und Ruedi fügte mit einem Grinsen hinzu: „Bist du eifersüchtig, liebe Clara, dass deine Titten nur halb so gross sind wie die von Sabrina?“ Das reichte der Mutter und sie bat um etwas mehr an Contenance. Sie tranken ihren Kaffee und assen ihre Brote und brachen dann auf.
„Wir müssen noch Sabrinas Auto bergen gehen“, meinte Ruedi und auf dem Weg nach Rosental gingen sie zum HIV Test ins Kantonsspital Winterthur. Sie erhielten ihre Passworte und abends könnten sie anrufen, meinte die Krankenschwester lieb, eine Bea: „Das ist gut so, dass ihr heute kommt, wenn ihr für den Gummi keine Zeit mehr gehabt habt. Aber du solltest vorsichtiger sein, meine Liebe. Die Stühle in der O sind diesen Strapazen nicht gewachsen und wenn du Pech hast, reisst du dir deine schöne Haut an den Oberschenkeln grässlich auf, wenn die Lehnen brechen“. Sabrina blieb wie angewurzelt an diesem Schalter stehen. Sie waren alleine in dem kleinen Raum, wo die GV-Beratungen normalerweise stattfanden. Sabrina blickte sich um und Ruedi schaute verlegen diese Bea an.
„Du solltest das wissen, Ruedi“, meinte die Krankenschwes-ter und nun war Sabrina gänzlich am Ende ihres Lateins.
„Ihr kennt euch?“ fragte sie und Bea lachte: „Ja, meine Lie-be, ich bin oft in der Orangerie und ich kenne Lukas und dei-nen Ruedi gut“. Sabrina stammelte ein knappes auf Wiederse-hen und dann stürmte sie auf die Strasse. „Mein Gott, wer weiss alles von meinem Fick auf diesen Armlehnen?“ Ruedi beruhigte sie. „Wahrscheinlich war die Bea gestern auch in der Orangerie, er hätte sie nicht gesehen, aber sie sei wie ge-sagt öfters dort mit ihrem Mann anzutreffen“. „Aha“, sagte Sabrina und lief in Richtung des grossen Mercedes. „Meinst du das ernst mit uns beiden, nach nur einmal Vögeln?“
„Ja, denn ich kenne dich ja schon seit vier Jahren. Einen so langen Vorlauf hatte ich bislang noch nie, ich bin auch erst einundzwanzig“. Er lachte und nahm ihre Hand. Sie fuhren nach Wängi und Sabrina ging zu ihrem Auto. „Wann sehe ich dich wieder?“ fragte sie schüchtern. Ruedi überlegte einen Moment. „Sabrina, ich weiss, das tönt blöd, aber ich möchte mit dir zusammen sein, am liebsten jeden Tag und jede Nacht. Ich möchte wissen, ob wir uns vertragen, lieben und begeh-ren, auch wenn wir uns täglich sehen. Ich finde das spannend und richtig gut, dass ich dich nun als geile und so tolle Frau kennengelernt habe, nachdem ich dich immer als tollen Klas-senkameraden und feine Frau empfunden habe. Ich habe mir oft gesagt, dass ich mal eine Geliebte haben möchte, die so angenehm und kompetent, so undramatisch und kollegial mit mir umgeht wie meine Klassenkameradin Sabrina und nun bist du meine toll aussehende Freundin, von der ich immer hoffte, dass sie mal wie Du sein sollte. Verstehst du das?“
Sabrina lächelte: „Verstehen nicht, aber ich habe den glei-chen Wunsch. Ich habe das Gefühl, dass ich dich gerne jede Nacht spüren würde, ich darf nicht daran denken, wenn ich nicht gleich wieder geil werden will“. Dann machte sie sich auf den Heimweg. Zuhause packte sie einige Kleider in eine grosse Tasche, stopfte ihre wenigen Kosmetika in eine Plastik-tüte und dann traf sie sich mit Ruedi im Café beim Tennisplatz neben dem Spital in Winterthur. Zusammen gingen sie in sein Auto und nacheinander riefen sie mit den Passwörtern beim HIV-Dienst an. Beide negativ, was positiv war und dann fuh-ren sie hintereinander zu ihm. Sie stellte ihr Auto zuhinterst in die grosse Auffahrt, weil unpassende Fremdmarke und dann ging es wieder nach oben und gleich ins Bett. Erst am nächs-ten Tag kamen die beiden wieder nach unten und dann nahm Sabrina Ruedi mit zu ihren Eltern. Zwei Tage nachdem sie zum ersten Mal miteinander geschlafen hatten. Auch das ging gut, ihre Mutter hatte ihre Freude am neuen stattlichen Freund der Tochter.
In die Orangerie gingen sie sporadisch. Eine Swingerin wür-de Sabrina kaum je sein, aber sie mochte das Ambiente und das gute Essen und die spannenden Geschichten von Bea, die immer etwas Neues zu erzählen wusste. Nacheinander lernte sie auch Rahel, Marianne und Susanne kennen und richtig lustig wurde es, als Chantal unbedingt mit ihr bumsen wollte. Sabrina hielt nichts von Frauen. Ihr genügte ihr Ruedi voll und ganz und auch Benjamin warf seinen ganzen Charme verge-bens in die Waagschale, wenn er denn mal in der Schweiz war. Mit Sabrina vögelte der nie, der sowieso nicht. Dieses geschliffene Bankier-Schlitzohr mit seinem skurrilen indischen Freund mit seinen stechenden Augen brauchte sie nicht. Eine richtig gute und enge Beziehung pflegte Sabrina mit Ruth, der Bibliothekarin mit den Autosachbüchern. Diese lieh sie sich immer wieder aus, denn Sabrina interessierte sich für alte Au-tos und deren Technik. Und dass diese Ruth, die an jedem jungen Kerl ungeniert und heftig interessiert war, trotzdem alles über Autosachbücher wusste, brachte Sabrina jedes mal von neuem ins Staunen.
Die jungen Männer hingegen kannte Sabrina nicht, die im-mer wieder mit Ruth in der Orangerie aufkreuzten, obwohl sie der gleichen Branche angehörten, aber drei Jahre älter waren in der Gewerbeschule Generationen. Wenn Sabrina mal län-ger mit einem rumalberte, dann mit Lulu. Dieser französische Windhund mit dem permanenten Spott über alles und jeden gefiel ihr, das war offensichtlich. Lulu erzählte ihr auch immer wieder vom Alltag in der Peugeot-Fabrik und von den vielen rassigen Frauen, die dort Kabelbäume wickelten. Ruedi grinste und schaute dem gelassen zu. Er würde seiner Sabrina nie etwas verbieten, denn das tat sie auch nicht. Nicht einmal das Bumsen mit Bea, obwohl sie das wahrscheinlich nicht wirklich goutierte. Oder das Vögeln mit den anderen „Ferner-Schliefen“, wie sie sagte, aber Schamlippen zogen ihn nun mal magisch an.
Sabrina und Ruedi waren seit diesem Abend in der Orange-rie ein festes Paar. Sie lebte seit einigen Monaten bei ihm im alten Herrschaftshaus der Familie und arbeitete beim Vater von Ruedi in einer seiner Garagen. Sie betreute als Atelier-Chefin eine der Markenvertretungen und sein Sohn Ruedi ebenfalls als Verantwortlicher einer anderen Marke. Dass Sabrina die bessere Abschlussnote realisierte als sein Sohn Ruedi, brachte den Vater immer wieder zum Lachen. Und dieser Vater und Garagenbesitzer war fair. Er bezahlte seiner potentiellen Schwiegertochter den gleichen Lohn wie seinem Sohn und Sabrina wusste das mit einer tollen Arbeit zu würdi-gen.
Die Beziehung der beiden hatte Zukunft. Sabrina war in ei-nem soliden und anspruchsvollen Umfeld eingebettet, von der Arbeit bis zum privaten Lebensrahmen und Sohn Ruedi hatte eine Freundin, die ihn nicht wegen seiner männlichen Neugier oder Abenteuerlust verurteilte und verstiess. Ruedi wollte im-mer wieder irgendwo nur einmal und Sabrina drohte ihm im-mer wieder, dass sie nun auch mal dem Werben von Lukas und den anderen Barbaren Lulu, Topas oder Peter nachgeben würde, wenn er seinen Frauenfremdkonsum nicht etwas mäs-sigen könnte.
Er durfte im Rahmen der Orangerie fast alles, weil Sabrina dort alles unter Kontrolle hatte und er war klug genug, diesen grosszügigen Rahmen nicht zu sprengen.

Kommentare

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Thumb_501839f534

Lieber Urs, es ist sehr bitter, das lesen zu müssen. Aber aktuell müssen wir das wohl so akzeptieren wie es ist. Wir hoffen (zusammen mit euch und sicher auch allen anderen "Fans" der orangerie, dass diese Zeiten bald vorbei gehen und wir wieder so leben (und lieben) können, wie wir es all die Jahre gewohnt waren.
Wie sagt ein Spruch zurecht: erst wenn man etwas nicht mehr hat, weiss man es wirklich zu schätzen....
Wir hoffen, ihr kommt (zwar nicht zuerst - zuerst steht natürlich die Gesundheit... - aber auch finanziell) gut durch diese harte Zeit!
Bleibt alle gesund und dann können wir - hoffentlich bald - wieder feiern, tanzen und lieben.
Liebe Grüsse
das bavariancouple

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Thumb_51f701b570

Lieber Urs, da hoffen wir, dass der Spuk bald wieder vorbei geht. Nur zuhause hocken ist wirklich nicht lustig. Andererseits ist der Virus für die älteren Semester eben nicht ungefährlich, und da müssen sich alle entsprechend verhalten, um unsere Mitbürger nicht in Gefahr zu bringen.

Eine Frage noch: könntest Du das Form so umkonfigurieren, dass vorerst kein Account mehr aus Premium rausfliegt? Wir haben diese Woche eine entsprechende Meldung erhalten, und ganz offensichtlich können wir ja die Orangerie nicht besuchen, um uns einen neuen Code zu holen...

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Thumb_a758ea22f8

nein, das wäre sehr tiefgreifend. aber schreib mir, ich bring das in Ordnung, wenn ihr rausfliegt.

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Thumb_89a45d1f6c

Wir vermissen euch und die orangerie... Und das feine Essen und das schöne Ambiente!

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Thumb_501839f534

Ja, auch wir vermissen die O bitterlich... Hoffentlich übersteht ihr die schwere Zeit und wir können uns auf ein Wiedersehen in der O freuen... LG

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